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Was gehört bei einer Bergtour in den Rucksack?

Packliste für Mehrtages-Wanderungen & Bergtouren zum Download

Mehrtägige Bergtouren sind ein einmalig schönes Erlebnis. Gerade wenn man sie mit Hüttenübernachtungen verbindet.

Erlebnis Mehrtagestouren

Mehr Mehrtages-Packlisten:

Tagsüber auf Bergtour. Abends und in der Nacht auf der Hütte. Es gibt kaum ein erholsameres Erlebnis. Mehrere Tage unterwegs bedeutet für mich pure Freiheit!

Im wahrsten Sinne des Wortes. Damit eine mehrtägige Bergtour zu einem rundum gelungenen Abenteuer wird, sollte man sowohl Zeit in die Planung investieren, als auch das richtige Equipment dabei haben.

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Packliste für mehrtägige Bergtouren zum Download
Packliste für mehrtägige Bergtouren

Ich war von Kindheit an schon auf vielen Mehrtagestouren unterwegs. Ich glaube dass mich der Europäische Fernwanderweg, den ich als kleiner Junge erstmals erleben durfte, in Sachen Bergsehnsucht am meisten geprägt hat.

Aber auch die Weitwanderungen auf dem Tirolerweg oder dem Grenzgänger bleiben für immer in meinen Erinnerungen verankert.

Eines haben alle diese Touren gemein, damit der Grundstein für ein tolles Erlebnis bereits vor der Wanderung gelegt wird: eine gute Vorbereitung und überlegtes Packen des Rucksacks.

Diese Dinge gehören unbedingt mit auf Tour, wenn Du Dich auf mehrtägige Bergtouren und Weitwanderungen aufmachst:

Packliste für mehrtägige Bergtouren

      • Rucksack, etwa 40 Liter
      • Regenhülle für den Rucksack

Alles für die Füße

      • feste Bergschuhe
      • Funktionssocken

Warm, funktionell & trocken

      • Funktions-T-Shirts
      • Unterwäsche
      • Wanderhose (kurz, lang)
      • Windstopper
      • Fleecejacke, Softshell-Jacke oder Pullover
      • Regenjacke oder Poncho
      • Mütze & Handschuhe

Der Sonne entgegen

      • Kopfbedeckung (als Sonnenschutz)
      • Sonnencreme
      • Sonnenbrille

Hunger & Durst

      • Trinkflasche bzw. Thermosflasche inklusive Becher
      • Getränkepulver (isotonisch)
      • Verpflegung (z.B. Müsliriegel)

Gesundheit & Unterstützung

      • Erste-Hilfe-Ausstattung (Verbandmaterial, Blasenpflaster)
      • Rettungsdecke, alternativ leichter Biwacksack
      • Bergstöcke
      • Taschenmesser
      • Kartenmaterial, Wegbeschreibung, ggf. Offline-Karten für das Smartphone

Technik

      • Handy für Notrufe & ggf. für Kartenmaterial
      • Fotoapparat
      • ggf. Powerbank, Zusatzakkus & Ladekabel

Sicherheit

Nur falls auf der Tour notwendig

      • Klettersteig-Set
      • Helm
      • Grödel, Spikes oder Steigeisen
      • Eispickel

Für die Hütte

      • Hüttenbekleidung (z.B Trainingsanzug)
      • Hüttenschlafsack
      • Taschenlampe, bestenfalls eine vielseitig einsetzbare Stirnlampe
      • Waschbeutel (Hygieneartikel)

Zusätzlich

      • Geld
      • Personalausweis
      • Alpenvereinsausweis, sofern vorhanden

Merino ist Trumpf

Ich werde gefragt, welche Bekleidung die beste ist. Die Antwort ist simpel: grundsätzlich die, in der Du Dich am wohlsten fühlst. Du findest auf meinem Blog zahlreiche Produkttests und Bewertungen von Schuhen, Jacken, und, und, und. Da sind sicher für den ein oder anderen passende Empfehlungen dabei. Übrigens auch Rucksäcke werden da getestet und vorgestellt.

Was ich aber in jedem Fall, unabhängig von der Marke, empfehlen kann: Merino als Material für Shirts, Hosen, Socken, etc.

Für mich ist das eine wahre Wunderfaser: schnell trocknend und optimal für ein super Körperklima. Egal ob es warm oder kalt ist. Und: Merino fängt im Vergleich zu Kunstfasern nicht so schnell an zu müffeln. Gerade wenn man mehrere Tage unterwegs ist, und auf Hütten mit anderen Menschen zusammen sitzt, ein absoluter Wohlfühlfaktor für einen selbst und auch den Gegenüber.

So spart man sich auch das ein oder andere Teil an Wechselwäsche und somit an Gewicht. Die Menge der Bekleidungsstücke richtet sich unter anderem auch nach der Länge der Tour.

Weniger ist mehr

Apropos Gewicht. Ich bin kein ausgewiesener Ultralight-Hiker. Für dieses Thema gibt es andere Spezialisten. Dennoch achte ich sehr wohl auf das Gewicht. Oft aus dem Grund, damit mein ganzes technisches Equipment für Fotoaufnahmen und Co. Platz hat.

Bedenke: mit jedem Tag macht sich ein Rucksack auf einer mehrtägigen Tour etwas mehr bemerkbar. Und im Hochgebirge, auf teils ausgesetzten Steigen, ist wenig Gewicht ein Pluspunkt in Sachen Balance. Daher sollte man sich sehr wohl überlegen, was man alles an zusätzlichem Equipment in den Rucksack packt.


Lesetipp für Ultralight-Hiking-Equipment und Co.:


Der Bergparadiese-Pack-Tipp

Beim Packen des Rucksacks, der Auswahl des Equipments und somit beim Gewicht solltest Du Dich vom Spaß & Wohlfühlfaktor, von Deiner Gesundheit und von der Funktionalität & Sicherheit leiten lassen

Hast Du Fragen zur richtigen Ausrüstung? Dann schreib mir in den Kommentaren. Ich freue mich, wenn ich Dir in der Planung Deiner Touren helfen kann!

Folge uns Björn von Bergparadiese.de:

Sportler, Blogger, Content Creator & Autor

Ich bin Björn und seit meiner frühesten Kindheit aus Leidenschaft in den Bergen unterwegs. Mit dem Mountainbike, meinen Bergschuhen oder meinem Klettersteig-Set bin ich ständig auf der Suche nach neuen Touren und Erlebnissen. Dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Ich halte mich gerne beim Trailrunning fit und bin außerhalb der klassischen Bergsaison auch gerne mit den Tourenskiern unterwegs. Auf meinem Alpin-Blog schreibe ich über meine Touren, gebe Tipps zur Tourenplanung und dem Drumherum. Mein Motto: "Life begins when you step outside!"

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