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Auf dem Rücken zwischen Rohnenspitze und Ponten

Grenzgänger – Mehrtageswanderung & Etappenwandersteig (Etappe 1-3)

Vor einigen Monaten habe ich einen Blogbeitrag mit dem Titel Grenzgänger geschrieben. Dabei handelte sich sich um eine Ein-Tages-Tour vom Iseler, über Wannenjoch, Bschiesser und Ponten nach Zöblen.

Damals fand ich den Titel der Tour durchaus passend, ohne vom gleichnamigen Etappenwandersteig „Grenzgänger“ zu wissen, der auch noch durch nahezu das gleichen Gebiet führt. Nun, einige Monate später, durfte ich das Projekt des „tatsächlichen“ Grenzgänger kennenlernen.

Die Mehrtageswanderung führt links und rechts entlang der deutsch-österreichischen Grenze. Hüben Bad Hindelang mit seinen Dörfern, drüben das Tannheimer Tal und am südlichen Wendepunkt das Lechtal. Die hochalpine Tour bildet grafisch am Ende der sechs Etappen eine 8 – zugleich das Logo des Grenzgänger.

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Übersicht über die einzelnen Etappen des Grenzgänger

Etappe 1: Von Schattwald zur Willersalpe
Etappe 2: Von der Willersalpe über den Jubiläumsweg zur Landsberger Hütte
Etappe 3: Von der Landsberger Hütte zum Prinz-Luitpold-Haus

Impressionen
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Im Zuge des Grenzgänger-Projekts wurden keine neuen Wege erschlossen. Vielmehr wurden bestehende Wege mit Fördermitteln erneuert und teilweise auch gesichert. Daher sind auch viele einzelne Abschnitte des Grenzgänger bereits als Tagestouren Bestandteil dieses Berg-Blogs. Das heißt auch: der Grenzgänger muss nicht zwangsläufig am Stück gegangen werden.

Wer Auf- und Abstiege nicht scheut, kann diesen Mehrtagessteig auch in einzelne Touren unterteilen. So oder so sind alle Abschnitte für sich erlebenswert. Im Gesamtpaket mit dem Erlebnis „Hüttenübernachtung“ ist der Grenzgänger sicher eine ganz besondere Erfahrung. Letztlich gibt es auch kaum eine bessere Möglichkeit abzuschalten, zur Ruhe zu kommen und sich zu erden wie in den Bergen. Auch wenn man oftmals über 2.000 Metern Höhe dem Himmel so nah ist.

Etappe 1: Von Schattwald zur Willersalpe

Vom Start- und Zielort Schattwald, im Tannheimer Tal, geht es parallel zur Wannenjochbahn nach oben. Über die Alpwiesen der bewirtschafteten Unteren Stuibenalpe geht es in Richtung des Jochs zwischen Tannheimer Tal und Allgäu.

An der Nordflanke des Bschiesser geht es auf den ersten 2.000er, bevor die Gratwanderung über den Ponten (2.045m) zum Zierleseck einen ersten Eindruck des hochalpinen Charakters der kommenden Tage versprüht. Vom Zierleseck geht es steil auf deutscher Seite nach unten. Hier wurde viel Arbeit in die Wegsanierung gesteckt, um der Erosion Einhalt zu bieten. Nach 400 Metern Abstieg steht die erste Übernachtung auf der urigen Willersalpe auf dem Programm.

Auf dem Rücken zwischen Rohnenspitze und Ponten
Am Zierleseck


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>> Hier geht es zur Detailbeschreibung der ersten Etappe <<


Etappe 2: Von der Willersalpe über den Jubiläumsweg zur Landsberger Hütte

Früh am Morgen beginnt der steile und schweißtreibende Aufstieg zum Geiseckjoch (2.057m). Den Zustieg zum ausgesetzten Rauhhorn lassen wir rechter Hand liegen und steigen ein paar Meter auf österreichischer Seite in Richtung Vilsalpsee ab, bevor die Höhenwanderung über den Jubiläumsweg beginnt.

Aufstieg von der Willersalpe zum Sattel
Früher Aufstieg von der Willersalpe zum Geiseckjoch

Unterhalb der Schrofenwände des Rauhhorn geht südwärts auf das Kugelhorn zu. In der Wanne zwischen Rauh- und Kugelhorn quert der Wegverlauf wieder auf die deutsche Seite und es geht etwa 100 Meter oberhalb des einmalig schönen Schrecksee zum Kirchendachsattel (1.927m).

Nun wendet sich der Höhenweg nach Westen auf den Saalfelder Höhenweg, in Richtung der Landsberger Hütte. Die Route verliert zunächst etwas an Höhe bevor nochmal ein Anstieg von etwa 100 Höhenmetern in Richtung des Westlichen Lachenjoch bevorstehen. Letztlich geht es hinunter auf die 1.805 Meter hoch gelegene Landsberger Hütte, am Fuße der Lachenspitze.

Schrecksee am Jubiläumsweg
Schrecksee am Jubiläumsweg

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>> Hier geht es zur Detailbeschreibung der zweiten Etappe <<


Etappe 3: Von der Landsberger Hütte zum Prinz-Luitpold-Haus

Wieder geht es in Richtung Jubiläumsweg. Zunächst auf dem vom Vortrag bereits bekannten Weg in Richtung Kalbleggspitze. Kurz vor dem 2.000 Meter hohen Gipfel, der nicht in die offiziellen Route integriert ist, geht es links ab zur Lahnerscharte. Der Jubiläumsweg ist wieder erreicht.

4,5 Kilometer leichtes Auf und Ab stehen auf dem Programm bevor der Aufstieg zum höchsten Punkt dieser Etappe, zwischen Glasfelderkopf und Kesselspitze auf dem Programm steht: der Aufstieg zur Bockkarscharte (2.162m). 230 steile Höhenmeter stehen bevor, ehe das Prinz-Luitpold-Haus in Sicht kommt. Noch stehen aber 300 weitere Höhenmeter Abstieg zwischen uns und der dritten Übernachtungsmöglichkeit auf der DAV-Hütte.

Der Jubiläumsweg
Der Jubiläumsweg

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>> Hier geht es zur Detailbeschreibung der dritten Etappe <<


>> Hier geht es zu den weiteren 3 Etappen <<

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