Rundwanderung zu den Glasbachwasserfällen

Die Glasbachwasserfälle kannst Du auch über eine kurze Wanderung von der Jachenau aus besuchen. Vom Wanderparkplatz Petern lässt sich die Tour ein Stück länger gestalten. Wem das noch nicht genügt, wandert von den Glasbachwasserfällen einfach weiter und findet herrlich einsame Wege unterhalb der Benediktenwand.

Wanderung von Petern zu den Glasbachwasserfällen

Vom Wanderparkplatz und der Bushaltestelle bei Petern geht es über breite Wirtschaftswege in den Wald.

Die Routenführung ist unschwer. Im Großen und Ganzen bewegst Du Dich immer westwärts zwischen Brunnenberg und Labelsberg. Bis kurz vor das Geiselmoos, einer große, freie Wiesenfläche, geht es nahezu immer parallel zum Reichenaubach durch den Wald.

Von Petern in Richtung Jachenau
Von Petern in Richtung Jachenau

Transparenzhinweis: Zur Recherche für diesen Beitrag war ich im Rahmen des Lenggrieser Wanderherbst auf Einladung von Lenggries Tourismus in der Region unterwegs.

Nach dem Geiselmoos wird der Weg schmäler. Nun kannst Du auf dem Fahrweg rechts ab in Richtung Lainlalm wandern, die Querung der Laine und der anschließende Waldpfad sind aber deutlich abwechslungsreicher. Beide Varianten treffen gut 2 Kilometer nach ihrer Trennung auch wieder aufeinander.

Auf dem Weg in Richtung Lainlalm
Auf dem Weg in Richtung Lainlalm

Auf 913 Metern Höhe ist die bewirtschaftete Lainlalm über den breiten, zuvor verlassenen Fahrweg erreicht.

Während es geradeaus in Richtung Benediktenwand geht, zweigt rechts ein Wiesenweg zum Glasbachwasserfall ab. Der Wasserfall ist nur noch wenige Gehminuten entfernt.

Am Wasserfall unweit der Lainlalm
Am Wasserfall unweit der Lainlalm

Oberhalb der Glasbachwasserfälle in Richtung Benediktenwand

Direkt bei den Wasserfällen steigt der nun immer schmale Pfad steil nach oben.

In zahlreichen Kehren zieht sich der Weg den Hang hinauf und ermöglicht einen einmalig schönen Blick über die Wälder der Jachenau.

Aufstieg oberhalb der Wasserfälle
Aufstieg oberhalb der Wasserfälle

Während die Wasserfälle selbst und auch die Wege dorthin oft gut besucht sind, wird es nun merklich einsamer.

Der zunächst steil aufsteigende Pfad wird mit zunehmende Höhe flacher. Immer am Berghang entlang führt er schließlich wieder in dichteres Waldgebiet und weiter der Glaswand und der dahinter liegenden Benediktenwand entgegen.

Schmale und einsame Pfade führen am Hang entlang
Schmale und einsame Pfade führen am Hang entlang

Der Aufstieg zu diesem Aussichtsgipfel ist von mehreren Seiten aus möglich. Wer aus der Jachenau aufsteigt, wählt meist den Wirtschaftsweg, der an der Lainlaml vorbeiführt.

Unterhalb der Glaswand, auf etwa 1300 Metern Seehöhe, trifft dieser Wirtschaftsweg auf unseren Pfad. Für uns hätte vorher schon die Möglichkeit bestanden über die unbewirtschaftete Petereralm in Richtung Latschenkopf aufzusteigen. Dieser ehemalige Pfad ist aber teils schwer erkennbar und nicht mehr als offizieller Weg ausgeschildert.

Blick zur Benediktenwand

So geht es an der beschriebenen Kreuzung zur Benediktenwand für uns rechter Hand auf den Forstweg.


Erweiterung der Tour
Alternativ könntest Du die Benediktenwand in diese Tour mit aufnehmen.

Zusätzliche 500 Höhenmeter im Aufstieg und ein steiler Abstieg über den Altweibersteig zur Bichler Alm wären die Folge! Hinter der Bichler Alm trifft der Abstiegsweg wieder auf unseren Rundwanderweg.


Rückweg zum Wanderparkplatz in der Jachenau

Unser Forstweg führt ebenfalls in Richtung Bichler Alm, endet allerdings nach etwa 700 Metern und geht nun in einen Waldpfad über.

Der führt zur Tannernalm, wo wiederum ein breiter Forst- und Wirtschaftsweg beginnt. Dieser zieht sich, zunächst fallend, dann am Hang entlang, zum Langenecksattel. Auch der ein oder andere Mountainbiker nutzt diesen Zustieg für den ersten Wegabschnitt zur Benediktenwand.

Rückweg auf schattigen Forstwegen
Rückweg auf schattigen Forstwegen

An der ein oder anderen Stellen kannst Du den folgenden, teils steilen Abstieg, auf einem Waldpfad abkürzen.

So oder so geht es ab dem Langenecksattel jedoch eine gute Stunde und 400 Höhenmeter wieder zurück zum Wanderparkplatz bei Petern.

Karte zur Wanderung

Infos & Tipps rund um diese Tour

Anreise mit der Bahn

Lenggries ist der Endpunkt der Bahnlinie München – Bad Tölz – Lenggries und ist im Stundentakt angebunden.

Von Lenggries aus steigt man in die Buslinie 9595, die von Bahnhof in die Jachenau und wieder zurück fährt. An der Haltestelle Petern beginnt die Wanderung.


Anreise mit dem PKW

Aus Richtung München kommend über Autobahn A8 Salzburg bis zur Ausfahrt Holzkirchen bzw. über Autobahn A95 Richtung Garmisch bis zur Ausfahrt Wolfratshausen.

Anschließend erreichst Du über die B13 Bad Tölz und von dort rechts ab Lenggries. Auf der rechten Isarseite flußaufwärts geht es dann über Wegscheid in Richtung Jachenau.

Bei Petern steht ein gebührenpflichtiger Wanderparkplatz zur Verfügung (Tagesticket 5,00€, Stand August 2022).


Unterkünfte in und um Lenggries
In Lenggries findest Du zahlreiche Unterkünfte. Von Ferienwohnungen über traditionsreiche Gasthäuser bis zum Hotel.

Wir haben uns mit unserem VW-Bus beim Bergcamping Lenggries einquartiert und sind von dort zu unseren Biketouren und Wanderungen gestartet.


Einkehrmöglichkeiten

Auf der Tour kann auf der Lainlalm (von Mitte Juni bis Anfang Oktober geöffnet; Dienstag Ruhetag) einkehren, alternativ auch in der Jachenau.


Immer wieder neue Touren

Du willst keinen Beitrag mehr verpassen? Dann abonniere Bergparadiese.de per Email und erhalte automatisch alle neuen Beiträge und Tourentipps (diesen kostenfreien Service kannst Du jederzeit wieder abbestellen).

*Transparenzhinweis: Dieser Blogbeitrag enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich über den Aufruf dieser Links und einem anschließenden Kauf eine kleine Provision erhalte. Für Dich entstehen dabei keine Kosten. Haftungsausschluss: Letzte Aktualisierung am 8.12.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Folge uns Björn von Bergparadiese.de:

Sportler, Blogger, Content Creator & Autor

Ich bin Björn und seit meiner frühesten Kindheit aus Leidenschaft in den Bergen unterwegs. Mit dem Mountainbike, meinen Bergschuhen oder meinem Klettersteig-Set bin ich ständig auf der Suche nach neuen Touren und Erlebnissen. Dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Ich halte mich gerne beim Trailrunning fit und bin außerhalb der klassischen Bergsaison auch gerne mit den Tourenskiern unterwegs. Auf meinem Alpin-Blog schreibe ich über meine Touren, gebe Tipps zur Tourenplanung und dem Drumherum. Mein Motto: "Life begins when you step outside!"

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.