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Noch tief im Schnee - das Schnippenkopf Gipfelkreuz

Frühjahrs-Trailrun und Wanderung auf den Schnippenkopf

Meist liegt der Schnippenkopf am Ende der Tour über die Sonnenköpfe. Die Wanderung auf den Schnippenkopf im Sommer ist aber auch alleine ein aussichtsreiches Erlebnis.

Im zu Ende gehenden Winter habe ich mir die Tour als Trailrun ausgeguckt. Außerdem sollte es eine Rundtour über den Heidelbeerkopf zum Sonnenkopf werden. Es kam aber anders. Vielmehr wurde es aufgrund der Schnee- und Eis-Situation zu einem Speedhike, was dem wunderbaren Bergpanorama eher hilfreich war.

Von der Sonnenklause in Richtung Entschenalpe

Parken entlang des Fahrwegs zur Sonnenklause ist verboten! Rettungsweg! Unterhalb der Sonnenklause existiert ein großer, geschotterter Parkplatz.

Normalerweise beginne ich rufe über die Sonnenköpfe immer im Uhrzeigersinn. Also zuerst geht es auf den Sonnenkopf und dann weiter über den Heidelbeerkopf zum Schnippenkopf.

Da der Vormittag durchaus fortgeschritten war, hatten sich an diesem wunderschönen Frühjahrsmorgen bereits einige Bergwanderer in Richtung Sonnenkopf aufgemacht.

Daher entschloss ich mich kurzfristig in umgekehrter Richtung aufzusteigen.

Von Höhe der Sonnenklause geht es rechts über einen Waldweg auf den steilen, befestigten Fahrweg der zur unbewirtschafteten Entschenalpe führt. Kurz vor der Entschenalpe, wo ein alternativer Direktaufstieg zum Sonnenkopf abzweigt, begann an diesem April-Tag die geschlossene Schneedecke. 

Aufstieg zum Falkenjoch

Die dicke Schneeschicht war trotz der Sonneneinstrahlung teils noch gefroren, weshalb meine Trail-Spikes zum Einsatz kamen. Trotzdem wurde der bis dahin zügige Aufstieg durch den teils tief zerfurchten Hang eingebremst.

In der gut sichtbare Aufstieg führt in einem weiten Bogen durch den Kessel unterhalb des Schnippenkopf nach oben. In einem kleinen Geländeeinschnitt taucht der Pfad in den Wald ein.

Ein paar hundert Meter später wird es flacher und der Wald lichtet sich. Der Blick auf Oberstdorf, das Rubihorn und den mächtigen Entschenkopf wird frei.

Ein kaum wahrnehmbarer Höhengewinn führt zur ebenfalls unbewirtschafteten Falkenalpe, wo der weg von der Gaisalpe herauf kommt.

Wanderung auf den Schnippenkopf

Nun steigt die Route wieder steiler nach oben. Zunächst am Rücken entlang, dann kurz unterhalb, ist das Ziel bereits in Sicht. Der flache, runde Gipfelaufbau des Schnippenkopf.

In teils abschüssigem und eisigem Gelände ist Trittsicherheit gefragt. Aus diesem Grund fiel auch der Weiterweg zum Sonnenkopf aus. Der Übergang vom Schnippenkopf auf den Verbindungsgrat zum Heidelbeerkopf führt zunächst sehr steil nach unten. Teils noch vereist, aber an der ein oder anderen Stelle bereits aufgefirnt.  Daher war diesmal die Vernunft die Mutter der Vorsicht.

Blick Richtung Sonnenkopf, hinten der Grünten
Blick Richtung Sonnenkopf, hinten der Grünten

Und so ging es, nach dem kurzen und windigen Genuss des Ausblicks, auf dem altbekannten und sicheren Weg zurück ins Tal.

Karte zur Tour auf den Schnippenkopf


Tipp: Im Vergleich zu den Trail Spikes sind die Standard Snowspikes länger und bieten daher bei derartigen Verhältnissen einen besseren Grip im Gelände

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Sportler, Blogger, Content Creator & Autor

Ich bin Björn und seit meiner frühesten Kindheit aus Leidenschaft in den Bergen unterwegs. Mit dem Mountainbike, meinen Bergschuhen oder meinem Klettersteig-Set bin ich ständig auf der Suche nach neuen Touren und Erlebnissen. Dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Ich halte mich gerne beim Trailrunning fit und bin außerhalb der klassischen Bergsaison auch gerne mit den Tourenskiern unterwegs. Auf meinem Alpin-Blog schreibe ich über meine Touren, gebe Tipps zur Tourenplanung und dem Drumherum. Mein Motto: "Life begins when you step outside!"

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