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Via Ferrata Monte Albano bei Mori am Gardasee

Der Klettersteig auf den Monte Albano, die Via Ferrata Monte Albano, ist ein talnaher Steig bei Mori, unweit von Nago di Torbole.

Die Ausrichtung der Wand führt dazu, dass der Klettersteig, der als einer der ersten Sportklettersteige in den Alpen gilt, nahezu das gesamte Jahr begehbar ist. Wir haben diesen Klettersteig im Juli 2020 besucht und waren beeindruckt und begeistert zugleich!

Zustieg von Mori über die Wallfahrtskirche Santa Maria di Monte Albano

In Mori gibt es einige Parkmöglichkeiten. Wir haben im westlichen Teil des Ortes, in der Via C. Viesi, eine perfekte Möglichkeit entdeckt, das Auto stehen zu lassen und in ein paar Minuten zum Ortsrand zu gelangen. Vom Ortsrand geht es hinauf zur Wallfahrtskirche Santa Maria di Monte Albano. Etwas oberhalb gelangt man zu einem kleinen Boulder-Gebiet und weiter, gut beschildert, zum Einstieg in den Klettersteig (ca. 25 Minuten ab dem Parkplatz).

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Die Via Ferrata Monte Albano ist mit der Schwierigkeit D klassifiziert. Allerdings wartet direkt am Einstieg noch eine ungesicherte Hürde. Lediglich ein kurzes Bergseil unterstützt beim „Aufschwung“. Und eine Eisenklammer kann als Sicherung verwendet werden. Ist der Einsteig gemeistert, beginnt der Steig sich nach oben zu ziehen und führt bald zu weithin sichtbaren Felswand, die einen herrlichen Ausblick auf Mori und die Umgebung bietet.

Im Klettersteig Via Ferrata Monte Albano

Was nun folgt sind zahlreiche Klammern die beim steilen Aufstieg unterstützen. Nachdem die ersten, noch leichteren B und C Stellen überwunden sind, folgen zwei luftige Plattenquerungen, unterbrochen von steilen Klammer-Abschnitten.

Zum Schwierigkeitsgrad selbst kommt der teils blank polierte Fels, der das Reibungsklettern zusätzlich erschwert. In den Querungen ist somit auch Kraft gefragt. An den ein oder anderen Stellen sind Profile in den Fels gefräst. Sie sollen zumindest ein wenig mehr Grip bieten, sind aber oft auch nur eine optische Unterstützung.

Die luftigen Querungen machen Laune und bieten einen tollen Blick ins Tal. Im Anschluss an die Platten, eine weitere, weniger steile Klammerabfolge später, folgt eine kurze Gehpassage. Es wird nun etwas einfacher bevor das große Finale ansteht. Nach dem Steigbuch geht es in einer langen und steilen Abfolge an Klammen nach oben, bis zum Ausstieg aus dem Klettersteig. Wir haben das Ende etwa 1 Stunde und 45 Minuten nach dem ersten Felskontakt erreicht.

Auf dem Engelsband mit viel Luft
Auf dem Engelsband mit viel Luft

Abstieg durch den Wald zurück nach Mori

Oben angekommen sind wir durch die Wiesen auf das mit Weinreben bepflanzte Plateau des Monte Albano gestiegen. Von dort geht es in einem weiten Linksboden auf einem schmalen Waldpfad hinunter zur Wallfahrtskirche und anschließend auf demselben Weg wie beim Zustieg nach Mori.

Die Klammern-Passage am Ende der Via Ferrata Monte Albano
Die Klammern-Passage am Ende der Via Ferrata Monte Albano

Karte und Topo zur Via Ferrata Monte Albano

Die Topo findest Du wie immer auf www.via-ferrata.de.


Tipp: Wir sind relativ spät in den Steig eingestiegen, hatten aber Glück, dass wir nur einem weiteren Klettersteiggeher begegnet sind. Aufgrund der Talnähe ist der Steig sehr beleibt. Daher, und aufgrund der Tatsache, dass die Sonne der Wand ganz schön einheizen kann, empfiehlt es sich früh am Einsteig zu sein.


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