Tipps für sichere Bergtouren im Herbst

Zuletzt aktualisiert am 14. Mai 2024

Altweibersommer, goldener Oktober, düsterer November: Der Herbst ist eine facettenreiche Jahreszeit, birgt aber auch ein paar Besonderheiten die Bergtouren zu schnell zu gefährlichen Unternehmungen machen können.


Verband Deutscher Berg-& Skiführer e.V. (VDBS) gibt Tipps zu Ausrüstung und Tourenplanung für den Herbst. Denn auch wenn es in den Tälern noch spätsommerlich warm ist, können im Gebirge bereits Frost und erste Schneefälle Touren erschweren.

Abstieg über den Grat nach Hinterstein
Unterschiedliche Wegverhältnisse im Herbst
Die letzten Höhenmeter zum Breitenberg Gipfel
An schattigen und nördlich ausgerichtete Hängen können Schnee oder Eis aufweisen

Tipp 1
Kurze Tage – angepasste Tourenplanung
Kurze Tage bedeuten auf Bergtouren weniger Stunden mit hellem Tageslicht. Bei der Tourenplanung muss das unbedingt berücksichtigt werden.

Auch wenn eine Stirnlampe auch im Sommer immer im Rucksack gehört, so ist diese für den Herbst umso wichtiger.

Es wird mit jedem Tag früher dunkel, hinzu kommt noch die Zeitumstellung Ende Oktober. Wenn man doch einmal länger als geplant für eine Tour benötigt, kann so immerhin den Abstieg noch gut bewältigen.

 

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Tipp 2
Zwiebelprinzip
Kleidung sollte der Jahreszeit angepasst werden.

Auch wenn es im Tal noch sommerliche warm ist, kann es auf dem Gipfel empfindlich frisch werden. Das gilt im Besonderen auch für die Morgen-und Nachmittagsstunden. Eine warme Jacke, Handschuhe und Mütze sollten in jedem Fall eingepackt werden, genauso ein warmes Getränk.

Gerade in der kalten Jahreszeit bieten mehrere dünne Schichten mehr Flexibilität als eine dicke Schicht. 

Tipp 3
Vorsicht Glatteis
Auch ohne Niederschlag können Wege im Herbst nass sein. Es herrscht also Ausrutschgefahr!

Das gilt vor allem für nordseitige Hänge, die keine Sonne abbekommen, was bedeutet, dass Wege vom Morgentau länger nass bleiben. So kann sich Eis bilden. Gutes Schuhwerk und aufmerksames Wandern sind hier besonders wichtig.

Der VDBS empfiehlt die Verwendung von Schuhketten mit Spikes, wie die »Chainsen Light« von SNOWLINE.

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Tipp 4
Im Zweifel Umkehren
Oben war man erst, wenn man wieder unten ist.

Wer sich unsicher ist und die herrschenden Verhältnisse nicht kompetent beurteilen kann ist oftmals am besten beraten, die Tour abzubrechen und umzukehren.

Das ist keine Schande, sondern eine sehr vernünftige Reaktion, die im Zweifelsfall vor gefährlichen Situationen schützt. Sich selbst und eventuell benötigte Retter.

Darüber hinaus bieten sich für Unerfahrene immer professionell geführte Touren an, die von VDBS Führern begleitet werden.

Grundsätzlich sollte man sich im Vorfeld einer Tour natürlich immer mit den Anforderungen, den aktuellen Wetterverhältnissen und auch dem eigenen Können kritisch Auseinandersetzen.

Weitere Tipps zur Tourenplanung

Hier findest Du weitere Tipps und Infos zum Zwiebelprinzip, zur richtigen Ausrüstung, Infos zum Wetter und für eine sichere Tourenplanung.

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