Radtour zum Giebelhaus

Zuletzt aktualisiert am 12. April 2024
  • Gesamtlänge: 25 Kilometer
  • zu überwindende Höhenmeter: 320
  • Fahrzeit: etwa 1,25 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • für Rennrad geeignet: ja
  • Wegbeschaffenheit: Nebenstraßen und breite, asphaltierte Alpwege
  • Einkehrmöglichkeiten auf der Tour: ja

Die Radtour zum Giebelhaus eignet sich nicht nur für Tourenräder und Mountainbikes, sondern ist aufgrund des Untergrunds und der entspannten Steigungen auch für’s Rennrad prädestiniert. Die Tour beeindruckt mit ihrem herrlichen Blick auf die Hintersteiner Berge und hält auch links und rechts der Strecke die ein oder andere Sehenswürdigkeit bereit.


Der Ausgangspunkt dieser Biketour befindet sich in Bad Oberdorf bei Bad Hindelang. Von Sonthofen aus kommend erreichst Du die Oberallgäuer Gemeinde auf einem fast durchgängig verlaufenden Radweg entlang der Bundesstrasse 308.

Auf der Giebelhausstrasse kurz nach Hinterstein
Auf der Giebelhausstrasse kurz nach Hinterstein

Bei Bad Oberdorf querst Du zunächst die Brücke über die Ostrach und fährst auf einem asphaltierten Anliegerweg in Richtung Bruck. Hier geht es erneut über die Ostrach und anschließend auf der Talstrasse (OA28) nach Hinterstein. Die öffentliche Strasse zieht sich nun fast bis zum Ende der Ortschaft. Am Bergsteigerhotel Grüner Hut, neben der Kapelle, biegst Du rechts ab und erreichst so die Giebelhausstrasse.

Von Hinterstein zum Giebelhaus

Wie der Name schon sagt läuft diese, für den öffentlichen Verkehr gesperrte Strasse, direkt bis zum Ziel der Radtour. Lediglich Alpwirtschaftler und der Pendelbus ins Giebelhaus sind hier zusammen mit Radfahrern und Wanderern noch unterwegs. Kurz nach dem Ortsende von Hinterstein beginnen die eigentlichen Steigungen. Wobei sich die 230 Höhenmeter, die Du überwinden musst, entspannt auf eine Länge von 8,5 Kilometern verteilen. Gerade dieses Streckenprofil macht diese Tour bei Rennradfahrern so beliebt.

Im letzten Drittel nach der Eisenbreche rückt der alles überragende Giebel ins Blickfeld
Im letzten Drittel nach der Eisenbreche rückt der alles überragende Giebel ins Blickfeld

Zunächst geht es noch über freies Gelände mit einem herrlichen Blick auf die Hintersteiner Bergwelt ins Tal, bevor es in Richtung dem Konstanzer Jägerhaus stetig bergan durch den Wald geht. Aber keine Sorge. Der Wald gibt immer wieder den Blick auf die Landschaft frei, und zum Ende der Radtour fährst Du auch wieder über freies Gelände.

An der hölzernen Hubertuskapelle
An der hölzernen Hubertuskapelle

Nach dem Konstanzer Jägerhaus erreichst Du das Wasserkraftwerk Auele, wo auch der Aufstieg zum Schrecksee beginnt. Kurz danach warten mit 10-12% Steigung die steilsten Rampen. Aber auf Höhe der Eisenbreche, wo sich die Ostrach tief in den Fels eingegraben und eine beeindruckende Klamm gebildet hat, wird es wieder flacher.

Der Wald liegt nun fast gänzlich hinter Dir und der Blick auf den steil aufragenden Giebel wird frei. Zu dessen Füssen liegt das Ziel dieser Radtour: das Giebelhaus. Die Steigung bis dorthin ist kaum mehr spürbar. Nach der hölzernen Hubertuskapelle geht es ein letztes Mal über die Ostrach und in nahezu gerader Linie dem Endpunkt entgegen. Der Rückweg erfolgt auf der identischen Strecke.

Das Giebelhaus kommt in Sicht
Das Giebelhaus kommt in Sicht

Karte zur Tour

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Weitere Informationen

Weitere Infos rund um die Radtour ins Giebelhaus

Sehenswürdigkeiten
Sehenswert ist dabei nicht nur die Landschaft, sondern es lohnen sich auch zwei Zwischenstops an der Hubertuskapelle und der Eisenbreche, wo ein 85-Meter-Tiefblick auf die tosende Ostrach wartet.

Zwischenstopp an der Eisenbreche
Zwischenstopp an der Eisenbreche

Einkehrmöglichkeiten entlang an der Strecke
Giebelhaus, Konstanzer Jägerhaus, Hintersteiner Stuben oder im Bergsteigerhotel Grüner Hut mit Biergarten.

Varianten
Mehr Kilometer sammelst Du, wenn Du weiter in die Täler fährst.

Am Giebelhaus gabelt sich der Alpweg und Du kannst entweder weiter in Richtung Bärgündele Alpe fahren. Die liegt am Zustieg zum Hochvogel, ist auf den letzten Metern aber nur über einen Schotterweg zu erreichen und daher nicht für Rennräder geeignet.

Alternativ geht es auch am Giebelhaus rechts ab zur höher gelegenen Schwarzenberghütte oder tiefer ins Tal zur Alpe Plättele, die über einen letzten und sehr steilen Anstieg erreicht wird. Auch diese beiden Varianten sind eher für MTB-Fahrer denn für Rennräder geeignet.

In den Sommermonaten sind die Alpen ebenfalls bewirtschaftet, die Schwarzenberghütte hat nahezu das gesamte Jahr über geöffnet.

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