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Blick zur Malga Campo

Malga Zanga & die Burg von Drena

Wunderschöne Passstrassen mit einer relativ angenehmen Steigung. Gut 45 Kilometer und 1600 Höhenmeter stehen auf dem Plan.

Von Arco geht es über Ceniga, Dro und Drena hinauf zur Malga Campo bevor es auf der Malga Zanga die Einkehr als Belohnung gibt. Danach folgt eine herrliche Abfahrt auf der Passstrasse nach Bolognano und zurück nach Arco.

Von Arco entlang der Sarca nach Dro

Der Start dieser wunderschönen Mountainbiketour ist am Ortsende von Arco. Unmittelbar nach der Fußgänger-Zone der Altstadt heißt es „gemütlich einrollen“. Zunächst links, dann bald rechts der Sarca, geht es auf dem gut beschilderten Radweg nordwärts.

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Am Ortsrand von Ceniga, der gleichnamige Berg mit Kreuz schickt einen letzten Gruß ins Tal, endet der Radweg. Durch das kleine Dorf geht es auf der wenig befahrenen Strasse nach Dro. Schmale Gassen und die typischen italienischen Häuser prägen das Bild.

Bei der Querung der Hauptstrasse auf der Strasse, nicht auf dem schmalen Fußweg hinter den Leitplanken bleiben.

Bei Dro führt eine Brücke nach einem Kreisverkehr über die Hauptstrasse, die den nördlichen Gardasee mit Trento verbindet. Es geht über die Brücke und anschließend links haltend zur Anfahrt auf Drena mit der prägnanten Burg, die schon von Weitem sichtbar ist.

Entlang der Weiterfahrt nach Drena, noch bevor die Steigung hinauf zur Burg beginnt, weisen Mountainbike-Beschilderungen rechts ab. Dieser Weg führt zum Einstieg des Salagoni-Klettersteigs und ist mitunter sehr felsig und teils auch steil. Einfacher geht es auf der Strasse, in die der eben beschreiben Weg ebenfalls nach den ersten Kehren wieder mündet.

Über die Burg von Drena nach Luch

An der Burg von Drena bleiben wir zunächst bis zum Ort Luch auf der Hauptstrasse, bzw. auf den Wegen links und rechts der Strasse. Während der Aufbfahrt, die leicht steigend nach oben führt, muss auch ein Tunnel durchfahren werden. Dieser ist zwar kurz, aber ein Warnlicht am Heck kann hier nicht schaden.

Das herrliche Waldgebiet oberhalb von Drena
Das herrliche Waldgebiet oberhalb von Drena

Aufstieg zur Malga Campo

In Luch angekommen warten gute 10 Kilometer und 1000 Höhenmeter auf uns. Es geht dabei beständig bergauf. Zu Beginn etwas steiler, dann mit durchschnittlich 6-8 Steigungsprozenten ist die Passstrasse hinauf zur Malga Campo gut zu fahren. Aufgrund der Länge der nicht enden wollenden Serpentinen benötigt man aber durchausAusdauer! Autoverkehr hatten wir während unserer Tour nahezu keinen.

Der Vorteil ist, dass nahezu die komplette Fahrt bis hinauf zum Parkplatz an der Malga Campo bewaldet und daher auch an heißen Tagen schattig ist.

Überfahrt zur Malga Zanga

Blick zur Malga Campo
Blick zur Malga Campo

Kurz vor dem Parkplatz lichtet sich der Wald und die weiten Almflächen breiten sich aus. Hier endet die Teerstrasse und es geht zunächst auf Schotter weiter. Ein Wegweiser kurz nach dem Parkplatz führt uns rechter Hand über die Ebene. Vorbei an einzelnen Steinhäusern geht es bald wieder steiler hinauf in den Wald.

Ab dem höchsten Punkt der Tour immer auf dem geradeaus, bergab führenden Weg bleiben.

Der Schotter des breiten Forstweg geht mit zunehmender Steigung in einen betonierten Untergrund über. Die Mitunter steilste Passage der Auffahrt führt zum höchsten Punkt der Tour. Hinter einem Gatter beginnt der Weg zu fallen. Wieder geht es über freie Almflächen, diesmal aber bergab.

Am höchsten Punkt der Tour
Am höchsten Punkt der Tour

Mit Ende der freien Weideflächen, der Weg bleibt unverändert breit, geht es steiler und holpriger in Richtung Tal. Etwa 300 Höhenmeter bergab, bis der Weg, den ich bereits in der Monte Velo Tour beschrieben habe, erreicht ist. Nun geht es ohne großen Höhenunterschied linker Hand weiter. Mal leicht bergauf, dass wieder etwas bergab, rollt man mit teils herrlicher Sicht in Richtung Arco gemütlich dahin.

Mit den ersten Häusern rückt bald auch der finale Anstieg zur Malga Zanga näher. Auch hier ist der Untergrund mit Beton gesichert. Auf den letzten Höhenmeter vor der Malga Zanga öffnet sich der Wald. Oben angekommen gibt es leckere Pasta, Wurst, Käse und das ein oder andere erfrischende Getränk. Und natürlich ein wunderbarer Blick!

Rasante Abfahrt über die Passstrasse nach Bolognano

Gut ausgeruht geht es ins Tal. Zunächst wieder zurück bis zum letzten Abzweig, dann linker Hand in Richtung Passstrasse. Die ist nach wenigen Fahrminuten erreicht. Schnell geht es durch den lichten Wald auf zig Serpentinen nach Bolognano und schließlich weiter zurück nach Arco. Zum Beginn der Fußgängerzone der Altstadt wo diese Tour begann und die ein oder andere Bar zur Einkehr einlädt.


Mein Tipp: Das Buongusto, etwa 200m auf der rechten Seite nach Einfahrt in die Altstadt.


Die Karte zur Biketour inklusive GPX-Download

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