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Alternative Alpenüberquerung

Alternative Alpenüberquerung aus dem Allgäu nach Südtirol

Der E5 gilt als Klassiker unter den Alpenüberquerungen. Nun gibt es ab 2020 eine etwas abgeänderte Routenführung, die von Pfronten nach Meran führt.

Ab 2020 bietet Pfronten Tourismus in Kooperation mit Alpintours Montaneo und den Bergführern von Altissimo eine Alternative zu dem bekannten Europäischen Fernwanderweg E5 an.

Während der E5 im Allgäu von Oberstdorf aus in Richtung Süden startet, beginnt dieser Weg in Pfronten. Er verspricht weniger überfüllte Wanderwege und nicht minder eindrucksvolle Erlebnisse. Mit erfahrenen Pfrontener Bergführer geht es abseits der standardisierten Routen und azyklisch zu den anderen Bergschulen in kleinen Gruppen über die Alpen nach Italien.

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Die geführten Fernwanderungen starten am 01. Juli bzw. 26. August ab Pfronten im Allgäu.

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygienevorschriften und Grenzsituationen wurde der Ablauf der Wanderung angepasst, so dass alle Teilnehmer eine sorglose Woche genießen können. Die Ausweichroute im Juli führt bis nach Österreich, wenn möglich auch nach Italien, und übernachtet wird jetzt ganz komfortabel in Einzel- und Doppelzimmern im Tal.

Auf eine richtige Hüttenübernachtung am Berg muss dennoch nicht verzichtet werden. Die Nacht in den Ostlersuites ist nicht nur wegen der Panoramafenster, durch die man den Sonnenaufgang hautnah erleben kann, unvergesslich: auch der 360 Grad Panoramablick vom Gipfel des Breitenbergs über die Allgäuer und Tiroler Alpen ist mit Sicherheit ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst. Die zweite Wanderung im August kann derzeit auf Anfrage gebucht werden. In Abhängigkeit der Grenz- und Unterkunfts-Situation kann es allerdings zu Änderungen im Ablauf kommen.

Aber zurück zur eigentlichen Route der Alpenüberquerung

Die Route über die Alpen nach Meran

Beginnend mit der ersten Übernachtung auf der Ostlerhütte geht es am Aggenstein vorbei und über das Füssener Jöchle hinunter nach Haldensee.

Nach einem Transfer und einer Übernachtung im Lechtal folgt der Aufstieg zum Hahntennjoch hinüber nach Imst. Ab Zams trifft die neue Routenführung auf die des E5 und es geht über den Venet zur Braunschweiger Hütte. Nach der Hüttenübernachtung am Mittelbergferner, und einem kurzen Aufstieg zum Rettenbachjoch, geht es über Sölden hinunter ins Tal. Vom Tiefenbachgletscher geht es nun über einen Panoramaweg nach Vent und schließlich hinauf auf die Martin-Busch-Hütte.

Braunschweiger Hütte und Mittelbergferner
Braunschweiger Hütte und Mittelbergferner

Im Anschluss an die letzte Hüttenübernachtung beginnt der Aufstieg zur Similaun Hütte und es geht nach Italien. Je nach Witterung kann man hier einen Abstecher zur Fundstelle des Ötzi machen, bevor es durch das Tisental zum Vernagt Stausee geht. Nach einem Bustransfer ist Meran am späten Nachmittag des letzten Tour-Tages erreicht.

Zum Abschluss des Bergabenteuers gibt es noch eine Hotelübernachtung in der Südtiroler Stadt, bevor am darauffolgenden Tag ein organisierter Shuttle die Teilnehmer zurück nach Pfronten bringt.

Übersichtskarte zur alternativen Alpenüberquerung

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Alpenüberquerung von Pfronten nach Meran - ©Pfronten Tourismus
Alpenüberquerung von Pfronten nach Meran – ©Pfronten Tourismus

 

Quelle: Pressemitteilung Pfronten Tourismus

Informationen & Buchung

Alle Informationen zu dieser alternativen Überquerung der Alpen vom Allgäu nach Südtirol gibt es unter www.pfronten-alpenueberquerung.de. Hier kann man diese Tour auch buchen oder sich weitere Informationen einholen.

 

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