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Der Wanderrucksack Quechua NH100 im Test

Der Einsteiger Wanderrucksack NH100 von Decathlon für kleine Abenteuer 〈Praxistest〉

Eingetragen bei: Blog, Produkttest | 2

Bergtouren und Wanderungen und Ausflüge in die freie Natur werden immer beliebter. Ein Berg- oder Wanderrucksack gehört da selbstverständlich zur Standardausrüstung.

Ich habe auf dieser Seite schon einige Modelle für den Einsatzbereich in dem ich mich bewege getestet. Wasserdichte Rucksäcke, Bike-Rucksäcke. Touren- und Hochtouren-Rucksäcke. Die Rucksäcke sind hochfunktional und daher auch im Preis in der oberen Liga anzusiedeln.

Kleiner Rucksack für kleines Geld: der Quechua Wanderrucksack NH100 von Decathlon

Wenn man das Wandern für sich neu entdeckt, mit kleineren Touren anfängt und sich die Ausrüstung erst einmal zusammenstellen muss, kann das ganz schön an den Geldbeutel gehen.

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Bei der Anschaffung von Ausrüstung empfehle ich in Sachen Prioritäten „von unten nach oben vorzugehen“. Das Wichtigste ist meiner Meinung nach gutes Schuhwerk, weil es auch einen entsprechenden Sicherheitsaspekt abdecken muss. Und wer mit falschen und unbequemen Schuhen unterwegs ist, verliert gerade als Einsteiger schnell die Lust an der Sache. Dann geht es an die funktionelle Bekleidung und schließlich an den Rucksack.

Der Rucksack von Decathlon in der Praxis
Der Rucksack von Decathlon in der Praxis

Natürlich ist das Produkt wahrscheinlich weniger technisch und innovativ für einen Outdoor Experten wie Dich. Vielleicht hättest du dennoch Lust, den Rucksack bei einem Ausflug zu testen.

So beginnt die Geschichte, wie ich zum NH100 Wanderrucksack von Decathlon kam. Und in der Tat war ich zunächst skeptisch, warum ich mir das Teil überhaupt ansehen sollte. „Ich habe ja genügend funktionelle Rucksäcke“, dachte ich mir.

Aber es geht hier ja nicht nur um mich. Es geht um alle, die sich in der Natur bewegen möchten. Und zur Natur zählen eben nicht nur zwei- oder dreitausend Meter hohe Berge oder Klettersteige. Es gibt unzählige kleine Touren, bei denen Ausrüstung genauso wichtig ist, wo sie aber nicht den technischen Charakter oder Anforderungen entsprechen muss, wie bei meinen „normalen“ Unternehmungen. Es gibt viele kleine Abenteuer da draußen, die auch mit weniger technischem Equipment entdeckt werden können. Man geht ja auch nicht zum Skifahren in den Schwarzwald und kauft sich sich vorher eine Jacke, die zur Besteigung des Mount Everest entwickelt wurde…

Also habe ich mich dazu entschlossen den Rucksack mit auf Tour zu nehmen. Und zwar die 20-Liter-Variante. Es gibt das Modell auch als 10 Liter- oder in der 30-Liter-Version. Die Größe des Rucksacks muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ein Blick ins Innere des Rucksacks

Die 20 Liter Variante bietet aus meiner Sicht genug Platz für das Equipment, das auf einer kleinen Wanderung mit dabei sein sollte: Wechselshirt, Windjacke, Erste-Hilfe-Set, Sonnencreme, Trinkflasche und Brotzeit. Die Trinkflasche kann übrigens auch in einem der beiden seitlich angebrachten Netzen verstaut werden. Das andere Netz dient dann, in Verbindung mit einer kleinen Schnalle am oberen Ende des Rucksacks, zur Aufnahme von Teleskopstöcken.

Eine ausführliche Packliste für Ein- oder Mehrtages-Bergtouren findest Du übrigens hier.

Im Inneren des Rucksacks sorgt im Hauptfach eine Abtrennung mit Gummizug für Ordnung. Außerdem gibt es eine kleine, Geldbörsen-große Tasche mit Reißverschluss, die zum Beispiel für Schlüssel, Smartphone oder sonstige Wertgegenstände geeignet ist. Im Gegensatz zur 10-Liter-Variante verfügt der Wanderrucksack, wie schon beschrieben, über zwei seitliche Außennetze und über ein weiteres aufgesetztes Rückenfach. Dort kann man all das Verstauen, an das man schnell herankommen möchte.

Dolce Vita beim Ausflug an den Tennosee
Dolce Vita beim Ausflug an den Tennosee

Das Tragesystem ist gepolstert, hat aber kein Belüftungssystem. Der Rucksack liegt also nahezu komplett am Rücken an. Aber die Gurte haben zwei angenähte Daumenschlaufen. Ein nettes Gimmick. So baumeln die Hände beim Gehen nicht ständig herunter.

Der Wanderrucksack von Decathlon in der Praxis

Zunächst war es für mich einmal ein ungewohntes Gefühl ein solch kleines Teil auf dem Rücken zu haben. Das habe ich sonst nur bei meinen Trailruns. Aber auf den kleinen Touren und Ausflügen rund um Arco war der Rucksack ein guter Begleiter. Nicht überdimensioniert und für unsere 3 Stunden Tour auf den Croce di Ceniga und den Monte Colt war alles dabei, was mit musste. Dort konnte ich auch die Befestigung der Wanderstöcke am Rucksack testen.

Und auch beim Ausflug zum Tennosee hat sich die Größe bewährt. Picknick, Badesachen und Lesestoff. Alles dabei. Wenngleich ich als nicht ausgewiesene Wasserratte die Badesachen nicht einmal hätte mitschleppen müssen. Aber das ist ein anderes Thema.

Kurzum: sucht man als Einsteiger einen Rucksack für leichte Wanderungen oder Ausflüge, dann ist der Wanderrucksack NH100 von Decathlon sicher eine Option. Für meine Touren in den Hochalpen oder auf Klettersteigen werde ich ihn zwar nicht einsetzen, aber den ein oder anderben Ausflug dürfte er sicher noch mitmachen.

Anmerkung

Der Rucksack ist übrigens nicht wasserdicht. Hierzu benötigt man einen zusätzlichen Regenschutz. Den habe ich aber bei all meinen anderen Rucksäcken auch immer mit dazu genommen (ausgenommen mein wasserdichter Ortlieb) und den gibt es auch bei Decathlon als Zusatzausstattung. Außerdem gibt Decathlon auf den Rucksack bei ordnungsgemäßer Verwendung 10 Jahre Garantie. Auch wenn das bei einem Preis von unter 10,00€ weniger eine Rolle spielen dürfte.


Transparenz-Hinweis: Der QUECHUA NH100 wurde mir für diesen Test unentgeltlich von Decathlon zur Verfügung gestellt. Dies hat keinerlei Auswirkungen auf meine persönliche Bewertung oder die redaktionelle Freiheit des Artikels!


 

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