Anzeige: Der Ortovox Peak Light Rucksack im Test

Zuletzt aktualisiert am 6. April 2024

Die Klettersteige am Gardasee, wie der auf den Cima Rocca & der Schluchtensteig Rio Sallagoni... gerade im Frühjahr ein Traum. Die ersten warmen, zweistelligen Grade. Das erste Mal im Jahr wieder am Fels. Das erste Mal dabei: der Ortovox Peak Light. Gibt es ein besseres Terrain für einen Rucksacktest?


Der Ortovox Peak Light Rucksack im Detail

Äußerlich recht schlicht, überzeugt der Ortovox Peak Light mit seinen inneren Werten und den vielen kleinen Details. Der Rucksack verfügt über ein im inneren verstauten Tragegestell, das auch bei wenig Befüllung eine top Stabilität bietet und sich dem Rücken super anpasst. Entfernt man es ist Platz für ein Camel-Bag. Hierfür sind auch die notwendigen, mit H₂O gekennzeichneten, Öffnungen parat sind. Eine Fronttasche mit Reißverschluss bietet Platz für Karten und Kleinigkeiten, die schnell griffbereit sein müssen. Die beiden außen und innen liegenden Taschen im Deckel des Rucksacks halten zusätzlichen Stauraum bereit. Seitliche Netze, die beispielsweise Trinkflaschen beherbergen können, sucht man allerdings vergebens. Dafür befinden sich seitlich oben wie unten teils lange Gurte, mit denen z.B. ein Kletterseil fest am Rucksack verstaut werden kann.

Aussicht auf den Gardasee
Aussicht auf den Gardasee
Anzeige: Der „Ortovox Peak Light“ wurde mir zu Testzwecken kostenfrei von den „Bergfreunden“ (Ausrüstung für Klettern, Bergsport & Outdoor) zur Verfügung gestellt. Gemäß dem Outdoor-Blogger-Codex weise ich in jedem meiner Artikel darauf hin, falls ein Test finanziell oder mit Produkten unterstützt wurde. So auch in diesem Fall. Die Unterstützung hat keinerlei Auswirkung auf das Ergebnis und die redaktionelle Unabhängigkeit meines Beitrags.

An dieser Stelle sei noch das Video am Ende dieses Testberichts erwähnt. Hier werden die vielen kleinen Details „live“ gezeigt und die Funktionen vorgestellt.

Klettbänder für Wanderstöcke & Co
Klettbänder für Wanderstöcke & Co

Gut erreichbar

Unter dem Deckel befindet sich die großzügige Öffnung zum Hauptstaufach, das mit zwei Schnellverschlüssen ruckzuck auf und wieder zugemacht werden kann. Gerade die beiden Schnellverschlüsse sind superpraktisch, da mit einer Hand zu bedienen. Das 32 Liter fassende Staufach kann außerdem von außen über einen rundum gehenden Reißverschluss geöffnet werden. Praktisch will man auf der Tour auch schnell an tiefer verstaute Gegenstände gelangen.

Praktisch

Ein mitgeliefertes Helmnetz kann schnell am unteren Bereich des Rucksacks befestigt werden. Außerdem ist am Brustgurt eine kleine Signalpfeife angebracht. Für winterliche Touren bzw. Hochtouren kann zudem an einem der Tragegurte ein Eispickel eingehängt werden. Will man die Hände beim Aufstieg freihaben, ermöglichen zwei Klettverschluss-Schlaufen am oberen Drittel des Rucksacks das Verstauen von Wanderstöcken.

Perfekt

Mein persönliches Highlight beim Peak Light ist der Rückenbereich und der Hüftgurt. Normalerweise bevorzuge ich Rucksäcke mit einem Netz, die also nicht direkt anliegen. Der Ortovox hat kein Netz. Dennoch fügt er sich perfekt am Rücken an, reibt nicht und ist schlichtweg nur bequem. Auch die Feuchtigkeit war auf den Gardaseetouren kein Problem. „Swisswool inside“ heißt da wohl das Zauberwort. Der Hüftgurt lässt sich ebenso bequem einstellen, da er breit genug konstruiert und ebenso gut gepolstert ist, wie der Tragegurt selbst. Eine kleine Tasche mit Klettverschluss auf der einen und eine Schlaufe, für Ausrüstungsgegenstände wie Karabiner, auf der anderen Seite des Hüftgurts runden auch hier die Details ab.

Erwähnenswert auch noch die wasserabweisenden Reißverschlüsse an den Außenseiten des Rucksacks sowie die dort angebrachten Schlaufen mit gummierten Enden, die das Öffnen und Schließen erleichtern. Die Deckeltasche lässt sich abnehmen, was bei meinem Test allerdings nicht zum Tragen kam.

Mein Fazit zum Ortovox Peak Light im Einsatz

Der  Peak Light ist laut Ortovox in der Kategorie „High Alpine“ angesiedelt. Das beutetet, er wurde speziell für Hochtouren entwickelt. Seine Stärken kommen aber auch beim Wandern, Bergsteigen und auf Klettersteigen voll zur Geltung. Mit dem Testeinsatz auf den Klettersteigen am Gardasee konnte ich mich von der Vielseitigkeit des Rucksacks überzeugen. Gerade die Rückenpartie hat es mir echt angetan. Bequem gepolstert, gut einzustellen und im wahrsten Sinne des Wortes „reibungslos„! Ein rundum gelungener Rucksack mit tollen Details. Für Tagestouren und Klettersteige ist der Ortovox Peak Light perfekt geeignet. Ich bin schon gespannt, wie sich der Rucksack auf 2-Tages-Touren schlägt und ob das Volumen auch hier ausreicht.

 

6 Kommentare zu „Anzeige: Der Ortovox Peak Light Rucksack im Test“

  1. Hallo, guter Rucksacktest!
    Hast du auch Infos bezüglich der Rückenlängen, da es auch eine Short-Version gibt, ich da aber nichts über die empfohlenen Längen gefunden habe.
    LG

    1. Hallo Peter,
      die Rückenpartie des von mir getesteten „normalen“ Peak Light ist vom Ansatz der Tragriemen bis zur Hüfte 47,5cm lang. Das ist bei meiner Körpergröße (1,91m) top. Wenngleich dassicherlich auch von der Anatomie eines jeden Einzelnen abhängt. Ich hoffe das hilft Dir ein wenig weiter.
      LG

  2. Hallo, ich bin vom Ortovox Peak Light Rucksack auch begeistert. Wie schon erwähnt wird überzeugt der Rucksack, weil er so schlicht ist und viele kleine Details hat, die für jeden Backpacker, was besonderes sind. Anhand der mitgelieferten Signalpfeife, dem Helmnetz und der Besonderheit, dass der 32L Szauraum auch von außen geöffnet werden kann, kann man sehen, dass Experten am Werk waren und sich die Hersteller Gedanken drüber gemacht haben. Die Short Version (die Peter bereits erwähnt hat) ist optimal für Frauen geeignet. Außerdem ist der Ortovox Peak Light Rucksack auch optisch sehr gut gelungen, wie ich finde. Die Bewertung des Tests ist durchaus nachvollziehbar.

    1. Hallo Michael,

      ich mag den Rucksack immer noch sehr und er hat sich auf vielen Touren bewährt. Auf Mehrtagestouren hatte ich ihn nicht im Einsatz.

      Aktuell schwöre ich auf die Rucksäcke von Ortlieb, die ich auch auf Mehrtagestouren schon dabei hatte. Vorteil aus meiner Sicht: absolut wasserdicht und bequem zu tragen. Meine Erfahrungen findest DU hier https://bergparadiese.de/erfahrungsbericht-der-wasserdichte-ortlieb-atrack-rucksack und hier: https://bergparadiese.de/meine-erfahrungen-mit-dem-atrack-bp-von-ortlieb-werbung

      Viele Grüße, Björn

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Entdecke mehr von Bergparadiese.de

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen