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Herrlicher Ausblick

Masaré Klettersteig

Der Masaré Klettersteig im Rosengarten ist ein landschaftlich wunderschöner Steig im Schwierigkeitsgrad C.

Wir sind den Masaré von der Kölner Hütte (oder auch Rosengartenhütte) in Verbindung mit dem Rotwand-Klettersteig gegangen. Daher haben wir ihn von Nord nach Süd durchquert, also in umgekehrter Richtung, wie er in den meisten Klettersteigführern beschrieben wird.

Die Zustiegswege zum Masaré-Klettersteig

Über den Rotwand Klettersteig

Vom Rotwand Klettersteig kommend muss man zunächst am zu sogenannten Fensterlturm aufsteigen. Dabei gilt es eine steile Felsstufe mit Hilfe einiger Klammern zu bewältigen (B/C). Dann folgt ein Abstieg über eine Wiese an dessen Ende man über eine freie Fläche zum Einstieg quert.


Steinschlag!
Am Ende der Wiese sollte man sich nicht allzu lange aufhalten und auf Steine achten, die von oben losgetreten werden können. Da sich im darüberliegende Übergangs zur Rotwand oft viele ungeübte Klettersteiggeher aufhalten!

Über das Rifugio Paolina

Von der anderen Seite kommend bietet sich der schnelle Zustieg über das Rifugio Paolina (Sesselbahn vom Karerpass bis auf 2125m Höhe) zur Rotwandhütte an. Etwa 40 Minuten benötigt man für den Weg.

Abstieg zur Rotwand Hütte
Unser Abstieg zur Rotwand Hütte – in der Süd-Nord-Variante der Aufstieg

Anschließend kann man entweder über die Punta Masaré aufsteigen, kurz nach der Hütte links ab) und den Steig von Süden nach Norden begehen, oder man steigt in der hier beschriebenen Richtung ein. Dazu folgt man zunächst von der Rotwand Hütte dem Weg in Richtung Rotwand und klettert über eine Leiter und eine glatte Wandstelle (B/C) nach oben auf die bereits genannte Wiese.


Empfehlung
Meiner Meinung nach ist die Nord-Süd-Variante die schönere Tour, da man „Auge in Auge“ dem beeindruckenden 2. Turm gegenübersteht, in dessen Spalt es nach oben geht.

Der Masaré Klettersteig von Nord nach Süd

Ausgehend von der Wiese geht es in leicht ansteigender Kletterei (bis B) zunächst in die östliche der 2727m hohen Teufelswand gelegenen Felsen. Bald schon steigt der Eisenweg steiler nach oben. 

Viele gute Griffe und eine schöne Route führen schnell nach oben (B).  Durch einen Spalt hindurch geht es einer leicht abfallenden Gepassage mit wenig Sicherungen (A) entgegen.

Eine weitere Stufe (A/B) führt wiederum gut gesichert bis zu einem kurzen steilen Aufstieg (C und A) zu einer Scharte gegenüber dem mächtigen 2. Turm. 

Der mächtige zweite Turm im Masare Klettersteig
Der mächtige zweite Turm im Masare Klettersteig

Den Turm überwindet man in einem schmalen Spalt mit Hilfe zahlreicher Eisenklammern (C).

 Ungesichert geht es am Ende des Spalts weiter zu einem steilen Abstieg. Zunächst noch einfach, dann in einem Riss mit fällt die Route nach unten. Im Riss (B/C) muss man sich, je nach Körpergröße, die richtige Routenführung suchen. Entweder auf Reibung im Riss selbst, oder per Spreizschritt darüber hinweg.

Nun folgt das Finale. Leicht bergauf (A/B) geht es nun wenig ausgesetzt am 1. Turm vorbei zum Abstiegsweg zur Rotwand Hütte.

Der Weg führt in einigen Kehren hinunter in ein großes Geröllfeld und schließlich zurück zur Rotwand- und weiter zur Paolina Hütte.

Karte zur Tour, Topo und mehr

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Sportler, Blogger, Content Creator & Autor

Ich bin Björn und seit meiner frühesten Kindheit aus Leidenschaft in den Bergen unterwegs. Mit dem Mountainbike, meinen Bergschuhen oder meinem Klettersteig-Set bin ich ständig auf der Suche nach neuen Touren und Erlebnissen. Dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Ich halte mich gerne beim Trailrunning fit und bin außerhalb der klassischen Bergsaison auch gerne mit den Tourenskiern unterwegs. Auf meinem Alpin-Blog schreibe ich über meine Touren, gebe Tipps zur Tourenplanung und dem Drumherum. Mein Motto: "Life begins when you step outside!"

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