Flädlesuppe – ein Hüttenklassiker

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Eine Flädlesuppe, oder Frittatensuppe, wie sie auf österreichischen Hütten heißt, ist im Handumdrehen selbst gemacht.

Die klassischen Hüttengerichte schmecken auf einer Berghütte immer noch am besten. Schließlich hängt der Ausblick nach einem Aufstieg und die Belohnung irgendwie mit einem leckeren Gericht zusammen.

Aber manchmal möchte man sich ein paar leckere Erinnerungen auch zu Hause zubereiten. Wie eine Flädlesuppe. Die erfordert wenig Zutaten, ist Ruckzuck gemacht, und gerade in der kalten Jahreszeit ein wahrer Herzenswärmer.

Schnelles Rezept für Flädlesuppe
Schnelles Rezept für Flädlesuppe

Was Du alles für eine Flädlesuppe brauchst

Die Rinderbrühe

Zunächst einmal ganz wichtig: die Suppe. Am besten selbst gekocht.

Ca. 500 Gramm Suppenfleisch oder Rinderbrust (es geht natürlich auch eine Beinscheibe) in gut einem Liter Wasser leicht zum Kochen bringen. Dazu kommt klein gewürfeltes Wurzelgemüse, bestehend aus Sellerie, gelbe Rüben (Karotten) und Lauch.

Ich selbst gebe auch gerne noch eine geviertelte Zwiebel und eine Knoblauchzehe mit dazu. Das ganze muss nun 90 Minuten leicht köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.


Tipp
Noch besser setzt Du eine Suppe in größerer Menge an, lässt sie ein paar Stunden leicht simmern und füllst sie anschließend in Einweck-Gläser ab. Im Kühlschrank lagern oder einfrieren und Du hast immer eine leckere Suppe.

Die Flädle

Für die Flädle vermengst Du Eier und etwa dieselbe Menge Mehl mit einem Schneebesen in einer großen Schüssel. Dazu gibst Du eine Prise Salz und Milch oder (wie ich es mache) Mineralwasser.

Alles zusammen solange verrühren bis keine Mehlklümpchen mehr im Teig sind und eine leicht zähflüssige Mischung entsteht.


Tipp
Neben Salz gebe ich manchmal auch direkt Kräuter oder auch Kurkuma mit in den Teig. Kurkuma ergibt einerseits eine schöne satte Farbe und wirkt zudem entzündungshemmend.

Jetzt muss der Pfannkuchen, aus dem später die Flädle geschnitten werden, nur noch mit etwas Butter in einer Pfanne heuausgebacken werden. Dabei solltest Du darauf achten, dass die Pfanne nicht zu heiß ist. Von jeder Seite goldgelb ausbacken und auf einen Teller beiseite stellen.

Wenn alle Pfannkuchen gebacken sind, musst Du die nur noch in Streifen schneiden. Ich persönlich mag lieber etwas dickere Streifen. Aber das bleibt natürlich Dir überlassen.

Die Flädle in einen Teller geben, etwas gehackten Schnittlauch dazu und mit der heißen Suppe übergießen.

Guten Appetit!

 

Zutaten/Einkaufsliste für Flädlesuppe

für die Suppe

500 Gramm

Suppenfleisch, Rinderbrust oder Beinscheibe

1 Bund

Suppengemüse, bestehend aus Sellerie, gelbe Rüben und Lauch (gibt es meist zusammen in der Gemüseabteilung zu kaufen)

1 Zehe

Knoblauch (nach Belieben)

1

geviertelte Zwiebel (nach Belieben)

 

Salz & Pfeffer zum abschmecken

für die Flädle (reicht für etwa 4 Pfannkuchen in einer 27cm-Pfanne)

3

frische Eier

gleiche Menge (200 g)

Mehl (ich verwende am liebsten Dinkelmehl)

Glas 0,2

Mineralwasser (oder Milch)

Prise

Salz

 

Butter zum Ausbacken der Pfannkuchen

 

nach Belieben Kräuter, Kurkuma oder auch Muskat zum Würzen; Schnittlauch zum Garnieren & Servieren

 

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Sportler, Blogger, Content Creator & Autor

Ich bin Björn und seit meiner frühesten Kindheit aus Leidenschaft in den Bergen unterwegs. Mit dem Mountainbike, meinen Bergschuhen oder meinem Klettersteig-Set bin ich ständig auf der Suche nach neuen Touren und Erlebnissen. Dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Ich halte mich gerne beim Trailrunning fit und bin außerhalb der klassischen Bergsaison auch gerne mit den Tourenskiern unterwegs. Auf meinem Alpin-Blog schreibe ich über meine Touren, gebe Tipps zur Tourenplanung und dem Drumherum. Mein Motto: "Life begins when you step outside!"

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