Cima Rocca Klettersteig-Runde (Gardaseeberge)

Zuletzt aktualisiert am 15. April 2024
  • Gesamtlänge Klettersteig: 500 Höhenmeter
  • Gesamtlänge: 640 Höhenmeter (ab/bis Biacesa) und 7,5 Kilometer
  • höchster Punkt: 1.089m (Cima Rocca)
  • Dauer: 2,75 Stunden im Klettersteig
  • Zustieg: 1,5 Stunden
  • Abstieg: 1,5 Stunden
  • Gesamtdauer der Tour: 5,75 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: bis B (Klettersteigskala Schall)
  • Einkehrmöglichkeiten auf der Tour: nein, nur in Biacesa
  • Wegbeschaffenheit Zu- und Abstieg: breite Wanderwege, schmale Berg- und Waldpfade, im Abstieg teils steil

Auf insgesamt vier Steiganlagen, oberhalb der Ponale-Strasse mit bestem Tiefblick auf den Gardasee, führt diese Klettersteig-Runde zunächst auf den Cima Capi und schließlich auf den 1.089m hohen Cima Rocca.


Auch wenn nur der erste Steig ein wirklicher Klettersteig ist, so tragen doch die Traverse über die Via Ferrata Foletti, der Steig durch die alten Kriegsstollen auf den höchsten Punkt der Tour, und auch der Abstieg über den Sentiero delle Laste zu einem perfekten Klettersteig-Tag in den Gardaseebergen bei.

Diese Klettersteige findest Du in diesem Beitrag

  1. Via Ferrata Susatti
  2. Via Ferrata Foletti
  3. Sentiero Camminamenti
  4. Sentiero delle Laste

Die Runde beginnt im gemütlichen Biacesa, an einem (aktuell) kostenfreien Parkplatz am Sportgelände. Von dort aus geht es der Beschilderung nach in Richtung des Sentiero dei Bech (Weg Nummer 470). Der wunderschöne Pfad führt an der Flanke des Cima Capi in Richtung Osten auf den Gardasee zu.

Beginn des Sentiero dei Bech
Beginn des Sentiero dei Bech

Der Weg steigt zunächst gemächlich an und führt durch Wald und Buschwerk, an alten Bunkeranlagen vorbei bis zu einer Felsnase oberhalb der Ponale Strasse.

Auf dem Sentiero dei Bech
Auf dem Sentiero dei Bech
Am Ortsende von Biacesa
Am Ortsende von Biacesa

Die Via Ferrata Susatti

Hier zweigt der Weg nach Riva ab. Links geht an einem Bunkerloch vorbei zur Einstiegstelle der Via Ferrata Susatti. Gut gesichert führt der nicht allzu steile und mit der Kategorisierung in A und B auch nicht allzu schwere Steig nach oben.

Auf dem Weg zum Einstieg in den Susati Klettersteig
Auf dem Weg zum Einstieg in den Susatti Klettersteig
Aussicht auf den Gardasee
Aussicht auf den Gardasee
Aufstieg zum Cima Capi
Aufstieg zum Cima Capi

Der Gardasee liegt tief unter uns und schenkt uns wunderschöne Fotomotive, wenngleich bei unserer Begehung im März die Sonne nicht immer die Oberhand hatte.

Unten der Gardasee mit Riva und Torbole
Unten der Gardasee mit Riva und Torbole

Vom Ende des Steigs geht es auf dem mit Buschwerk bewachsenem Grat auf einem kleinen Pfad zu dem mit der italienischen Flagge gekennzeichneten Gipfel des Cima Capi.

Derselbe Pfad bringt uns, ein paar Meter abwärts, über einen gekennzeichneten Hubschrauber-Landeplatz auf einen Rücken und weiter zum Einstieg der Via Ferrata Foletti. Auf dem schmalen Verbindungsweg fallen die Wände zu unserer Rechten steil in den Gardasee ab.

Die Via Ferrata Foletti

Blick auf das Nordufer des Gardasees
Blick auf das Nordufer des Gardasees
Tiefblick auf Riva del Garda
Tiefblick auf Riva del Garda
Auf dem Rücken zwischen erstem und zweitem Steig
Auf dem Rücken zwischen erstem und zweitem Steig

Die Via Ferrata Foletti ist im Grunde nur eine kurze Verbindung zur Kapelle San Giovanni. Mit Klammern gesichert geht es ein paar Meter über schräge Platten und schließlich hinab auf einen Pfad ähnlich dem Sentiero dei Bech. An der Kapelle angekommen geht es rechter Hand hinauf zum Einstieg des Sentiero dei Camminamenti.

Übergang zur Via Ferrata Foletti
Übergang zur Via Ferrata Foletti
Die letzten Meter in der Via Ferrata Foletti
Die letzten Meter in der Via Ferrata Foletti
Die Kapelle San Giovanni mit Cima Rocca
Die Kapelle San Giovanni mit Cima Rocca

Der Sentiero dei Camminamenti

Auch diese Steiganlage ist kein klassischer Klettersteig. Dennoch machen die Seilversicherung an der ein oder anderen Stelle durchaus Sinn. Das interessante an diesem Tourabschnitt sind die Stollen, die man unterhalb des Cima Rocca passieren muss. Daher ist eine Stirnlampe unbedingt angebracht. Auch der Helm hilft in den teilweise niedrigen Stollen, gerade bei größeren Personen.

Der Gipfel des Cima Rocca kann schließlich von zwei Seiten aus in Angriff genommen werden. Empfehlenswert ist es zunächst durch die Gallerie zu gehen und anschließend über einen gestuften Schützengraben auf den Gipfel zu steigen. Der Rückweg erreicht die Gallerie an deren Eingang. Anschließend geht es über den bereits bekannten Aufstiegsweg zurück zur Kapelle.

Eingang zur Gallerie unterhalb des Cima Rocca
Eingang zur Gallerie unterhalb des Cima Rocca
Der schmale Eingang zum Camminamenti
Der schmale Eingang zum Camminamenti
Die Stollen unterhalb des Cima Rocca
Die Stollen unterhalb des Cima Rocca
Leiter aus dem ersten Stollen des Camminamenti
Leiter aus dem ersten Stollen des Camminamenti
Ausstieg aus der Unterwelt
Ausstieg aus der Unterwelt
Auf dem Gipfel des Cima Rocca
Auf dem Gipfel des Cima Rocca

Abstieg über den Sentiero delle Laste

Direkt unterhalb der Kapelle, mit bester Sicht auf das kleine Biacesa, beginnt der letzte Teil der Tour: der Sentiero delle Laste. Über ein paar Felsstufen, immer wieder unterbrochen von Gehpassagen, geht es in leichter Kraxelei nach unten.

Alte Bilddokumente beim Abstieg über den Sentiereo delle Laste
Alte Bilddokumente beim Abstieg über den Sentiereo delle Laste

In den alten Bunkerlöchern findet man alte Bilder aus der Entstehungszeit dieser Steige. Der Abstieg stellt uns vor keine größeren Schwierigkeiten und mündet letztlich wieder in den Sentiero dei Bech, der uns zurück zum Ausgangspunkt bringt.

Abstieg nach Biacesa
Abstieg nach Biacesa
Der Rückweg nach Biacesa
Der Rückweg nach Biacesa

Alternativ zu dieser letzten kleinen Steiganlage führt der Normalweg (Nr. 460) von der Kapelle direkt nach Biacesa.


Testbericht
Auf dieser Klettersteig-Runde hatte ich übrigens den Rider 3.0 von Skylotec im Einsatz. Den Test dazu und meinen Erfahrungsbericht findest Du hier.

Karte zur Tour

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