Die Felsenkapelle bei Kals am Großglockner

Rundwanderung zur Felsenkapelle bei Kals am Großglockner

Dieser einfache Rundwanderweg führt zur Felsenkapelle bei Kals am Großglockner am Talrundweg.

Das Bergsteigerdorf Kals am Großglockner ist, neben der Besteigung des höchsten Bergs Österreichs, Ausgangspunkt für so manchen namhaften Gipfel. Umgeben vom Naturpark Hohe Tauern grüßt hier ein 3000er den anderen.

Aber es gibt auch unzählige kleine schöne Touren für die man nicht ganz so weit nach oben steigen muss. Eine dieser Wanderungen ist die zur Felsenkapelle bei Kals.

Winter trifft Frühjahr
Winter trifft Frühjahr

Der kleine Rundwanderung beginnt im Talschluss bei Taurer.  Kurz nach dem Wanderparkplatz weisen Schilder links hinauf in den Wald. 

Der zunächst breite, dann schmäler werdende Pfad, führt bald über eine große Lichtung am Waldrand entlang. Hier breitet sich der Blick in Richtung Kals aus. Im Winter liegen unterhalb die beliebten Loipen, die in einer großen Runde den Talboden einrahmen.

Entspannte Wanderung bei Kals am Großglockner
Entspannte Wanderung bei Kals am Großglockner

Im Rücken schieben sich Blauspitze, der scharfe Grat des Brunnerkogel und die noch schärferen Felsscheiden von Tschadinkörndl, Vorderer Kendlspitze und Ganimitz in den strahlend blauen Himmel. Allesamt zwischen 2.575 und 3.085 Meter hoch.

Der Weg steigt nun etwas stärker am Hang entlang und führt abermals durch den Wald bevor die Felsenkapelle unverhofft auftaucht.

Auf den letzten Metern fürht ein schmaler Waldpfad zur Felsenkapelle
Auf den letzten Metern führt ein schmaler Waldpfad zur Felsenkapelle
Der Eingang zur Felsenkapelle
Der Eingang zur Felsenkapelle
Geschichte der Kapelle
Die Felsenkapelle wurde in den Jahren 1975 bis 1978 erbaut und ist somit, im Vergleich zur Felsenkapelle bei Matrei im Gschlößtal, relativ jung.

Eine Tafel neben dem Eingang zur Kapelle beschreibt, dass das Felsdach über der Kirche in den Kriegsjahren als Schutz vor Bombenangriffen diente. Beim Bau der Kapelle wurden zudem Funde aus der Zeit um 3000 v. Chr. entdeckt, die darauf hindeuten, dass hier in prähistorischer Zeit ein Kultplatz existierte.

Gleich hinter der Kapelle führt nun ein breiter Forstweg talwärts. Ein kurzes Stück der Talstrasse bergab folgend weisen Schilder rechts zurück in Richtung Taurer.

Am Kalser Bach geht es zurück zum Ausgangspunkt
Am Kalser Bach geht es zurück zum Ausgangspunkt

Es geht hinunter zum Kalser Bach. Der auch im Winter gut gewalzte Weg führt zunächst über eine Brücke und dann etwas oberhalb des Bachs entlang der Piste des Skigebiets von Kals. Auf Höhe des Kalser Campingplatzes geht es wieder auf die gegenüberliegende Seite des Bachs und anschließend links in den Wald.

Auf einem Naturlehrpfad für Kinder, vorbei an zwei kleinen Waldspielplätzen, geht es den letzten Kilometer zurück zum Ausgangspunkt.

Infos und Tipps rund um die Tour

Anreise & Parken
Anreise nach Kals am Großglockner erfolgt von Norden kommend von Kitzbühel über den Paßthurn nach Mittersill und weiter über die ganzjährig geöffnete Felbertauernstrasse nach Matrei in Osttirol. Bei Huben links ab nach Kals.

Parken kann man im Talschluss bei den Hotels bei Taurer bzw. ein stückweit zuvor auf dem ausgewiesenen Wanderparkplatz.


Einkehrmöglichkeit
Auf der Strecke gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Alternativ Hotel Taurerwirt am Talschluss.

Familiengeeignet
Meist einfache, breite Wege mit wenigen Anstiegen. Allerdings für Kinderwägen ungeeignet! Der Rückweg führt über einen kleinen Naturlehrpfad an Spielplätzen vorbei.

Bei eisigen Wegen
Im Winter können, je nach Schneelage und Temperatur, Schneeschuhe oder Spikes hilfreich sein.

Taurer am Talschluss
Taurer am Talschluss

Karte zur Tour

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Sportler, Blogger, Content Creator & Autor

Ich bin Björn und seit meiner frühesten Kindheit aus Leidenschaft in den Bergen unterwegs. Mit dem Mountainbike, meinen Bergschuhen oder meinem Klettersteig-Set bin ich ständig auf der Suche nach neuen Touren und Erlebnissen. Dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Ich halte mich gerne beim Trailrunning fit und bin außerhalb der klassischen Bergsaison auch gerne mit den Tourenskiern unterwegs. Auf meinem Alpin-Blog schreibe ich über meine Touren, gebe Tipps zur Tourenplanung und dem Drumherum. Mein Motto: "Life begins when you step outside!"

2 Antworten

  1. Tobi

    Hey Björn!
    Da warst du doch tatsächlich im Tal meiner Vorfahren unterwegs 😀
    Echt ein traumhaftes Stück Natur!!
    Eine Einkehr im Templer nachher – ein Muss für jede erfolgreiche Skitour 😉
    Genieß die Zeit!
    LG Tobi

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