Der FiveFingers V-Trek Wanderschuh im Test [Werbung]

Zuletzt aktualisiert am 6. April 2024

Barfußschuhe, speziell Zehenschuhe, sind beim Trailrunning meine Favoriten. Jetzt habe ich mir den Wanderschuh FiveFingers V-Trek von VIBRAM mal unter die Sohlen gespannt und getestet. Hier meine Erfahrungen.

Die FiveFingers V-Trail waren die ersten Schuhe dieser Art die ich getestet und lieb gewonnen habe. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase überwiegen meiner Meinung nach die Vorteile hinsichtlich Stabilität und Gefühl für den Untergrund. Eine einmalige Freiheit beim Laufen, wie ich finde. Mehr zu diesem Erlebnis lest Ihr hier.

Der Unterschied zwischen den Trailrunning- und den Wanderschuhen

Der FiveFingers V-Trek ist zunächst einmal ein Schuh mit Schnürung, wohingegen der Trailrunning Schuh über einen Gummizug verfügt. Das Obermaterial ist etwas weicher. Auffallend ist auch der höhere Schaft, der die Achillesferse mehr umschließt.

Der größte Unterschied aber liegt in der Sohle. Diese ist 4mm dick und fester wie beim V-Trail. Durch die festere Sohle werden Unebenheiten besser ausgeglichen und Steine drücken nicht so stark durch die Sohle auf den Fuß. Die Zehen sind in den einzelnen Taschen dabei immer gut geschützt.

Wandern mit Zehenschuhen über die Hörnerkette

Ich habe den V-Trek Barfußschuh auf meiner Tour über die Hörner ausprobiert. Eine Tour mit guten 350 Metern Höhenunterschied.

Der Untergrund wechselte dabei von asphaltierten Wirtschaftswegen über Kieswege bis hin zu schmalen Bergpfaden. Wurzeln und Felsen. Lehmboden und Gras. Alles dabei.

Die Wege über die Hörnerkette

Der Wegverlauf über die Hörnerkette ist nicht hochalpin und auch nicht allzu technisch. Dafür würde ich ohnehin ausschließlich auf klassische Bergschuhe setzen, da hier eine gewisse Steifigkeit der Sohle, wie auch ein Schutz des Oberfußes das A und O sind.

Der FiveFingers V-Trek ist hingegen für das Wandern ausgelegt. Und um hier auf den verschiedenden Untergründen den dort notwendigen Grip der Sohle nachzuweisen, ist die Hörnertour top geeignet.

Mein Erlebnis mit dem FiveFingers V-Trek

Die niedrige Sohle und der damit verbundene niedrige Schwerpunkt ist, wie beim V-Trail, bemerkenswert. Durch den daraus resultierenden natürlichen Seitenhalt ist ein Umknicken nahezu unmöglich, außer man tritt wirklich in ein Loch oder extrem schräg auf.

Da ich Barfußlaufen gewohnt bin, war für mich die Umstellung und Eingewöhnung auf den „neuen Schuh“ auch problemlos.

Wie der V-Trail bietet auch der V-Trek durch den direkten Kontakt zum Boden ein herrlich natürliches Laufen und eine spürbare Verbindung zum Untergrund.

Die Sohle des VIBRAM FiveFingers V-Trek
Die Sohle des VIBRAM FiveFingers V-Trek

Temperatur, Unebenheiten, Feuchtigkeit. Alles spürbar. Alles ein Gesamterlebnis. Dabei bietet die VIBRAM-Sohle einen super Grip, wenngleich durch die höhere Materialdichte der ein oder andere Stein besser „geschluckt“ wird als beim V-Trail.

Bei Nässe wird der Fuß selbstverständlich auch nass. Aber das Fußklima ist bei normalen Bedingungen durch den leichten und luftdurchlässigen Stoff des Oberschuhs bemerkenswert.

Der FiveFingers V-Trek von VIBRAM im Test
Der FiveFingers V-Trek von VIBRAM im Test

Der höhere Schaft bietet ein zusätzliches Gefühl der Stabilität, wenngleich es sich nur um einen Stoff-Fortsatz ähnlich eines Sockens handelt. Mir persönlich zu hoch, da mir der Abschluss an der Achillessehne reibt. Das mag aber auch daran liegen, dass ich den Test beim normalen Wandern, wie auch beim Trailrunning durchgeführt habe. Beim normalen Laufen ist das Reiben weit weniger spürbar.

Trailrun über die Hörner
Trailrun über die Hörner

Fazit

Ein toller Schuh der das natürliche Gehen in leichtem Gelände unterstützt. Der Grip der VIBRAM-Sohle ist wie immer top. Barfußfreunde werden an dem VIBRAM FiveFingers V-Trek ihre wahre Freude haben. Wer lieber schneller unterwegs ist, dem empfehle ich auf jeden Fall den V-Trail von FiveFingers.


Hinweis: Gemäß dem Outdoor-Blogger-Codex weise ich in jedem meiner Artikel darauf hin, falls ein Test finanziell unterstützt wurde. So auch in diesem Fall. Die Schuhe wurden mir zu Testzwecken unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung hat keinerlei Auswirkung auf das Ergebnis und die redaktionelle Unabhängigkeit meines Beitrags. Dieser Blogbeitrag enthält außerdem Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich beim Aufruf dieser Links und einem anschließenden Kauf eine kleine Provision erhalte. Für Dich entstehen dabei keine Kosten.


 

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