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Dein Weg ins Mikroabenteuer

Das große Mikroabenteuer liegt vor Deiner Haustüre

Outdoor erlebt einen Boom. Und eines der ganz große Wörter in diesem Zusammenhang lautet: Mikroabenteuer!

Das Wort taucht immer wieder auf. In Magazinen wie auch in Büchern und auf Blogs. Neidisch blickt man auf die Menschen, die doch so viele Sachen erleben und so mutig durch die Welt gehen. Doch was ist denn überhaupt ein Mikroabenteuer? Das Zelten oder Biwakieren in den Bergen? Ein Lagerfeuer in der freien Natur? Eine Hängematte zwischen den Bäumen? Eine Tour durch Eis und Schnee im hohen Norden?

Das findest Du in diesem Beitrag

Es geht nicht immer um die hohen Gipfel
Es geht nicht immer um die hohen Gipfel

Was genau ist eigentlich ein Mikroabenteuer?

Aus meiner Sicht weit gefehlt! Es geht beim Mikroabenteuer nicht um die Dinge, die nahezu überall, und gerade bei uns in den Bergen untersagt sind. Ein Mikroabenteuer hat mit diesen Dingen lediglich eine Gemeinsamkeit. Und die lautet: ein Mikroabenteuer erlebst Du nicht auf der Couch, sondern draußen in der Natur. Überall. Aber auch direkt vor Deiner Haustüre.

Sind wir doch einmal ehrlich. Wer ist als Kind nicht gerne raus gegangen. In den Wald. Blätter, Steine oder sonstigen Krimskrams sammeln. War das für uns alle nicht immer ein kleines großes Abenteuer?

Was ich damit sagen will: natürlich kann man größere Touren planen. Klettersteige zum Beispiel. Wanderungen zu Bergseen. Zu entlegenen Orten. Und, und, und… Aber braucht es das um einen Tag zu „veredeln“? Ich glaube nein. Ein Abenteuer muss nicht „das Extreme“ sein. Es kann auch ein einfacher Spaziergang sein. Mit offenen Augen und offenem Herzen. Such Dir eine Strecke von A nach B und beginne einfach zu wandern.

Inspiration für ein Mikroabenteuer

So haben wir das im Herbst auch gemacht. Zugegeben. Wir machen viele Touren. Und manchmal für unsere Verhältnisse auch extreme Sachen. Aber diese Tour war für uns so simpel, wie sie genial war! Ein unbeschreiblich schönes und befreiendes Erlebnis!

Wir wollten Verwandte besuchen. Und so haben wir einfach nur zwei Punkte auf der Karte eingezeichnet und den kürzesten Weg dazwischen gesucht. Einzige Vorgabe war: so viel wie möglich abseits der Strassen. Herausgekommen sind 33 Kilometer quer durch das Allgäu. Wege die wir nie zuvor begangen hatten. Dörfer, die wir nur entfernt vom Hörensagen kannten. Und Orte, deren Schönheit wir nie entdeckt hätten, wenn wir uns nur auf die Suche nach dem vermeintlich großen Abenteuer gemacht hätten.

Also plan nicht lange „um den heißen Brei“ herum. Such Dir ein Ziel auf der Karte und gehe dorthin. Oder setz Dich in den Zug oder Bus, fahr ein Stück, und gehe aufs Geratewohl wieder zurück nach Hause. Fertig ist das Mikroabenteuer.

Unsere 5 goldenen Regeln für ein erfolgreiches Mikroabenteuer

Lass Dir nicht weis machen, dass Du nackt bei -10 Grad Außentemperatur in einen gefrorenen Teich springen musst. Oder dass ein einzigartiges Erlebnis mit einer besonderer Risikobereitschaft oder dem Verlassen der eigenen Komfortzone einher gehen muss.

Dein Mikroabenteuer ist einfacher und näher zu erreichen als Du denkst!

Alles was Du tun musst:

  1. geh nach draußen
  2. versuche die kleinen Dinge wahr zu nehmen
  3. geh nach draußen
  4. genieße die Zeit
  5. geh nach draußen
Herunterkommen und geniessen
Herunterkommen und geniessen

P.S. Die spektakulär unspektakulären Bilder sind übrigens im Verlauf unserer Allgäu-Durchquerung entstanden. Wir haben auf dieser Tour unsere Heimat aus einem ganz neuen Blickwinkel kennen, schätzen und lieben gelernt!


 

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Sportler, Blogger, Content Creator & Autor

Ich bin Björn und seit meiner frühesten Kindheit aus Leidenschaft in den Bergen unterwegs. Mit dem Mountainbike, meinen Bergschuhen oder meinem Klettersteig-Set bin ich ständig auf der Suche nach neuen Touren und Erlebnissen. Dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Ich halte mich gerne beim Trailrunning fit und bin außerhalb der klassischen Bergsaison auch gerne mit den Tourenskiern unterwegs. Auf meinem Alpin-Blog schreibe ich über meine Touren, gebe Tipps zur Tourenplanung und dem Drumherum. Mein Motto: "Life begins when you step outside!"

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