Wanderung zu den Sieglseen

Die einfache Wanderungen zu den Sieglseen erfordert aufgrund der Länge Ausdauer. Auch wenn die Wege einfach sind, kommen bei der Wanderung durch das Schwarzwassertal immerhin gut 23 Kilometer zusammen.

Streckenlänge: 23,2 km
Gesamtgehzeit: 6 Stunden
Höhenmeter bergauf: 460
Höhenmeter bergab: 460
höchster Punkt: 1.290m
Schwierigkeit: leicht
Einkehrmöglichkeit: nein
Ausgangspunkt: Forchach
Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: ja
gebührenpflichtiger Parkplatz am Ausgangspunkt
Transparenzhinweis: Die Recherche zu dieser Tour entstand in Kooperation mit Lechtal Tourismus.
Der obere Sieglsee
Der obere Sieglsee

Die Wanderung zu den Sieglseen wird auf der Webseite von Lechtal Tourismus für den Zeitraum Mai bis Oktober empfohlen. Die Tour führt auf durchweg breiten Forstwegen vom Lech in Richtung Schwarzwassertal.

Der Weg ist dabei großteils identisch zu den Aufstiegen vom Lechtal in Richtung Prinz-Luitpold-Haus oder zur Landsberger Hütte. Die Verbindung zwischen beiden Wegen, den Jubiläumsweg, kannst Du vom Tal aus auch gut einsehen.

Radfahr-Verbot
Bitte beachte, dass diese Tour nicht für Radfahrer freigegeben ist. Mit Beginn des Aufstiegs in Richtung Schwarzwassertal ist der Weg für Radfahrer gesperrt. Es sind auch entsprechende Hinweisschilder angebracht – bitte halte Dich daran!

Über den Lechradweg nach Süden

Am gebührenpflichtigen Wanderparkplatz beginnt Deine Tour in Richtung Schwarzwassertal.

Zunächst wanderst Du, am Sportplatz vorbei, in Richtung Lech und gelangst zur eindrucksvollen Hängebrücke die Dich auf die andere Seite bringt.

Über die Hängebrücke bei Forchach geht es ans andere Lechufer
Über die Hängebrücke bei Forchach geht es ans andere Lechufer
Der Lech bei Forchach
Der Lech bei Forchach

Dort angekommen hältst Du Dich links und wanderst gemütlich nach Süden. Der asphaltierte Weg ist auch bei Radfahrern beliebt, die zum Beispiel die Lechzopfrunde fahren.

Durch den Wald und an kleinen Bächen und Tümpeln vorbei erreichst Du nach etwa 3 Kilometern die Schwarzwasserbachbrücke. Kurz danach verlässt Du den Radweg und wanderst auf einem breiten Schotterweg leicht bergauf.

Blick in die kleine Klamm von der Schwarzwasserbrücke
Blick in die kleine Klamm von der Schwarzwasserbrücke

Vom Wilden Lech ins stille Schwarzwassertal

Nach einer ersten, kleinen Geländestufe folgst Du dem beschilderten und immer breiten Forstweg ins Schwarzwassertal. Ab hier ist Radfahren verboten!

Den größten Teil der knapp 500 Höhenmeter bewältigst Du bereits zu Beginn der Tour.

In einigen Kehren zieht sich der Weg unterhalb der Saldeiner Spitze nach oben. Unten hörst Du immer wieder den rauschenden Schwarzwasserbach, während der Weg allmählich flacher wird und tiefer ins Tal führt.

An der dritten Abzweigung, gut 8 Kilometer nach Deinem Start in Forchach, hält Du Dich links. Der Weg führt nun wieder bergauf und beschreibt, nach ein paar Kehren, einen weiten Rechtsbogen.

Der letzte Aufstieg in Richtung der Sieglseen
Der letzte Aufstieg in Richtung der Sieglseen

Innehalten an den Sieglseen

Wald und freies Gelände wechseln sich dabei ab. Ganz hinten im Tal kannst Du unterhalb des Berggrats den Jubiläumsweg erkennen.

Nun gelangst Du zum höchsten Punkt der Wanderung.

Der Forstweg beginnt wieder zu fallen. In einigen Kehren geht es talwärts.

Die Sieglseen liegen rechts des Weges und sind über einen schmalen aber gut erkennbaren Pfad im Wald zu erreichen.

Die beiden Sieglseen
Die beiden Sieglseen
Farben und Konturen
Farben und Konturen

Erfrischender Rückweg über den Schwarzwasserbach

Im Anschluss an die Sieglseen hast Du zwei Möglichkeiten. Option A: Du wanderst auf dem identischen Weg wieder zurück.

Option B: Du folgst dem Forstweg talwärts in Richtung Schwarzwasserbach. Dort kannst Du, je nachdem wieviel Wasser der Bach führt, die Schuhe ausziehen und auf die andere Seite des Baches gelangen. Vorsicht bei Schmelzwasser! Auf der gegenüberliegenden Seite triffst Du auf den ebenfalls breiten Forstweg, der linker Hand in Richtung Aufstieg zum Prinz-Luitpold-Haus führt.

Bei niedrigem Wasserstand kannst Du den Schwarzwasserbach queren und zurück zum Ausgangspunkt wandern
Bei niedrigem Wasserstand kannst Du den Schwarzwasserbach queren und zurück zum Ausgangspunkt wandern

Du hältst Dich hier rechts und wanderst ebenerdig bis zu einer Holzbrücke. Diese querst Du und wanderst ein paar Höhenmeter bergauf, wo Du nach ein paar hundert Metern wieder auf die ursprüngliche Route triffst. Nun wanderst Du identisch zum Hinweg zurück in Richtung Lech und nach Forchach.

Karte zur Wanderung

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Mehr Informationen

Verantwortungsvoll auf Tour
Verhaltensregeln, die im Grunde selbstverständlich sind…

  • Radfahren ist im Schwarzwassertal verboten, bitte halte Dich daran!
  • Bleib auf den Wegen
  • Respektiere die ausgewiesenen Schutzgebiete
  • Vermeide Lärm
  • Halte Abstand zu Weidevieh und schließe gegebenenfalls Gatter oder Durchgänge wieder
  • Pflücke keine Pflanzen
  • Nimm Deinen Müll wieder mit
  • Parke nur auf ausgewiesenen Plätzen und nutze wenn möglich den öffentlichen Personennahverkehr
  • Campieren ist in diesem Gebiet verboten, ebenso das Anzünden von Feuern

Auf dem Schwarzwassertalweg gilt Radfahrverbot

Infos rund um die Tour

Beste Jahreszeit
Die Wanderung wird von Lechtal Tourismus für die Monate Mai bis Oktober empfohlen.

Bei einer eventuellen Querung des Schwarzwasserbachs solltest Du das Schmelzwasser im Hinterkopf behalten und gegebenenfalls die Querung für den Rückweg ausschließen!


Orientierung
Zur Orientierung empfehle ich Dir die Strecke als GPX-Daten (zum Beispiel via komoot oder Outdooractive) auf Dein Smartphone zu laden.

Außerdem solltest Du die Tour offline speichern, da es im Schwarzwassertal keinen Handy-Empfang gibt!


Parken
Bei Forchach, vor der Firma Urban, gibt es einen kostenpflichtigen Wanderparkplatz.

Der Tagespreis liegt aktuell (Stand August 2025) bei 5€ für PKW bis 3,5 Tonnen, für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen und Campingfahrzeuge bei 10€.


Einkehrmöglichkeiten
Im Verlauf der Tour hast Du keine Möglichkeit zur Einkehr. Am Ende der Tour findest Du aber in Forchach die passende Möglichkeit, die Wanderung genussvoll ausklingen zu lassen.

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