Die leichte Wanderung zu den Eislöchern bei Eppan beginnt am Weingut Stroblhof. Gerade im Sommer eine genussvolle und erfrischende Tour.
Ausgangsorte für die Wanderung
Es gibt mehrere Möglichkeiten in diese einfache Wanderung einzusteigen. Sei es von St. Michael aus, oder von Gand. Oder Du beginnst die Tour von einem der Parkplätze am Beginn der Mendelpassstraße. Und natürlich könntest Du Dich auch von Kaltern aus zu den Eislöchern aufmachen, und die Tour dadurch verlängern.

Der schönste Ausgangspunkt ist aber sicher der Stroblhof. Das Weingut, das zugleich ein Restaurant und ein Hotel beheimatet, bietet sich entweder als Übernachtungsort an, oder Du planst Deine Tour gleich so, dass Du hier zum Mittagessen bist. Ob Du dann die Wanderung zu den Eislöchern als „Appetitanreger“ vor, oder leichten „Verdauungsspaziergang“ nach dem Essen einplanst, bleibt Dir überlassen.
Wanderung zu den Eislöchern bei Eppan
Im Innenhof des Weinguts, direkt unter der großen Kastanie, weisen bereits Schilder auf den Beginn der Wanderung zu den Eislöchern hin.

Zunächst gehts Du ganz gemütlich auf einem breiten Weg durch die Weinstöcke. Dabei kannst Du Dir anhand der Schilder auch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Rebsorten machen, die hier am Stroblhof zu feinen Weinen verarbeitet werden.
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Am Ende des Weinbergs, dort wo der Wald beginnt, gehts Du durch ein großes, eisernes Gatter und folgst nun dem Waldpfad leicht bergauf.
Während der Weg zu Beginn noch breit und der Untergrund eben ist, verjüngt sich der Pfad mit zunehmendem Verlauf der Tour und er wird auch etwas felsiger und wurzeliger. Dabei ist er zwar durchweg gut zu gehen, für Kinderwagen aber ungeeignet.

Nach einer kurzen Passage bergauf hältst Du Dich, immer den Wegweisern folgend, links und gehst in leichtem bergab weiter durch den Wald. Schließlich kommst Du zu einer erneuten Abzweigung. Die bringt Dich rechter Hand hinunter zu den Eislöchern.
Es wird felsiger und zunehmend kälter. Ein klares Indiz dafür, dass die Eislöcher nicht mehr weit sind. Du wanderst nun in eine kleine Senke im Wald und spürst deutlich die Kühle die aus den Eislöchern empor steigt und einen unsichtbaren kalten See in der Senke bildet.

Eine Info-Tafel erklärt Dir, wie es zu diesem Naturphänomen kommt und was das mit der Vegetation auf diesem kleinen Raum macht. Ein wahres Mikroklima mit, für diese Höhe und Lage, aussergewöhnlichen Pflanzen.
Dabei entsteht diese kalte Luft durch warme Luft, die oberhalb der Senke durch ein Spaltensystem unter den Porphyrblöcken einströmt, nach unten fließt, und sich dabei abkühlt.
Aufgrund dieses kühlen Klimas wachsen hier Pflanzen, die man sonst nur in deutlich höheren und alpinen Gebieten vorfindet.

Die Info-Tafel markiert zugleich den Wendepunkt der Wanderung.
Für den Rückweg folgst Du dem bereits bekannten Pfad bis zur letzten Abzweigung mit den Holzschildern, hältst Dich dort rechts, und wanderst nun kurz bergauf. Dann geht es immer leicht fallende bis zum Waldrand. Dort triffst Du auf einen abermals breiten Weg. Der Stroblhof ist bereits wieder in Sicht und nach wenigen Gehminuten erreicht.

An der ersten Einfahrt nach Gand hältst Du Dich links und wanderst durch das Wohngebiet und am Sportplatz vorbei weiter. Am Ende der als Sackgasse markierten Straße beginnt ein Wanderweg, der die Runde in Richtung Stroblhof und der ursprünglichen Route schließt.
Karte zur Wanderung
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