Training bei schlechtem Wetter

Zuletzt aktualisiert am 21. Mai 2023

Training bei schlechtem Wetter? Das geht grundsätzlich überall und natürlich auch immer draußen. Und dennoch gibt es Tage an denen ich gerne zu Hause trainiere. Entspannt daheim auf dem Hometrainer. Vor allen Dingen auch deshalb, weil ich dort mein Training besser dosieren und steuern kann.

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Bei Einheiten in der freien Natur liegt es bei mir in der Natur der Sache, dass ich den leichten Belastungsbereich gerne einmal zu wenig Aufmerksamkeit schenke. Wenn es mal schnell gehen soll, oder um nach größeren Touren die Muskeln wieder zu regenerieren, setze ich mich daher gerne auf einen meiner Hometrainer.

In der Corona-Zeit hat unser kleines Fitnesstudio geradezu einen Boom erfahren. Neben den »üblichen Verdächtigen« wie Fitnessmatte, Kurzhanteln oder Sling-Trainer kamen ein Spinning-Rad und ein Rudergerät dazu. Wie es zu diesem »Zuwachs« kam und wie ich die Geräte nutze, liest Du hier.

Training bei schlechtem Wetter zu Hause kann äußerst vielseitig sein
Training bei schlechtem Wetter zu Hause kann äußerst vielseitig sein

Inhaltsverzeichnis

  1. Ganzkörper Workout mit dem Rudergerät
  2. Welche Muskelgruppen kann ich mit einem Rudergerät trainieren?
  3. Welches Rudergerät passt zu mir?
  4. Cardio Training auf dem Spinning-Rad
  5. Was kann ich mit einem Spinning-Rad trainieren?
  6. Regeneration vor- und nach dem Training

Ganzkörper Workout mit dem Rudergerät

Wenn ich nicht gerade beim Klettern in der Halle oder am Fels bin, dann konzentriert sich meine Belastung primär auf die Beine: beim Wandern, Bergsteigen, Trailrunning oder auch beim Biken. Und da ich das Eishockeyspielen immer mehr eingeschränkt habe, musste ein Ausgleich her. Aus diesem Grund viel meine Wahl auf ein Rudergerät.

Schultern, Rücken, Arme, Beine

Natürlich trainierst Du beim »Rudern zu Hause« auch die Gesäßmuskulatur und die komplette Beinmuskulatur mit Oberschenkel-, Knie- Unterschenkel-, Waden- und Fußmuskulatur. Aber darüber hinaus eben auch noch andere Muskelgruppen, die zumindest bei meinen bevorzugten Sportarten oft zu kurz kommen:

  • Schultermuskulatur
  • Armmuskulatur mit Bizeps & Trizeps
  • Fingermuskulatur
  • Rücken- und Rumpfmuskulatur
  • obere, seitliche und untere Bauchmuskeln
  • Brustmuskulatur

Kurzum: beim Rudern werden nahezu alle Muskelgruppen beansprucht und zudem Kraft, Ausdauer, Koordination und das Herz-Kreislauf-System trainiert.

Ein Rudergerät bietet bei schlechtem Wetter oder im Winter die Möglichkeit eines Ganzkörper-Workouts
Ein Rudergerät bietet bei schlechtem Wetter oder im Winter die Möglichkeit eines Ganzkörper-Workouts

Durch die Tatsache, dass so viele verschiedene Muskelgruppen beim Workout auf dem Rudergerät beansprucht werden, ist der Kalorienverbrauch und somit die Fettverbrennung relativ hoch.

Ein weiterer Pluspunkt beim Rudern: die Bewegungen sind sehr fließend und gelenkschonend, weshalb die Verletzungsgefahr gering ist. Allerdings solltest Du, sofern Du Neuling bist, vor Deinen ersten Einheiten eine fachkundige Anleitung geben lassen: zum Beispiel im Fitnessstudio Deines Vertrauens.

Welches Rudergerät passt zu mir?

Es gibt verschiedene Arten von Rudergeräten. Zum Beispiel das Luftwiderstands-Rudergerät, das Wasserwiderstands-Rudergerät oder das Magnetwiderstands-Rudergerät sowie Geräte mit hydraulischem Widerstand.

Beim Rudergerät habe ich mich für ein Rudergerät mit Wasserwiderstand entschieden. Das lässt sich zudem zusammenklappen und stehend, also platzsparend lagern. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war für mich neben der Lagerung auch die Funktionsweise eines solchen Trainingsgeräts. Der Wasserwiderstand sorgt, wie ich finde, für ein sehr realistisches Rudergefühl.

Aber solche eine Entscheidung ist natürlich sehr individuell, weshalb es zum Beispiel auf Hometrainer.de einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Arten von Rudergeräten und deren Unterschiede gibt.

Cardio Training mit dem Spinning-Rad

Zugegeben. Zuerst war ich bei der Anschaffung unser Spinning-Rads äußerst skeptisch. Heute möchte ich es nicht mehr missen. Hometrainer und Fitnessgeräte gibt es wirklich viele. Und mit Crosstrainer oder auch Fitnessbikes habe ich in der Vergangenheit bereits meine Erfahrungen gemacht. So richtig überzeugt hat mich weder das eine, noch das andere Gerät.

Beim Spinning-Rad ist das anders. Hier kann ich mich in kürzester Zeit so richtig austoben oder auch mit leichteren Einheiten etwas für meine Regeneration tun. Das Schöne an der Sache: für das Training brauche ich kaum Vorbereitungszeit, ich kann direkt loslegen und die Intensität perfekt dosieren.

So klappt das Training auch wenn mal nicht so viel Zeit ist und die Bedingungen, zum Beispiel fürs Rennradfahren, nicht so ideal sind. Und natürlich nutze ich das Bike um mich schon im Winter auf die neue Radsaison vorzubereiten.

Muskelausdauer trainieren, Herz-Kreislauf-System stärken, Fettverbrennung intensivieren

Mit einem Spinning-Rad kannst Du ohne große Vorbereitungszeit ein Cardio-Training zu Hause absolvieren
Mit einem Spinning-Rad kannst Du ohne große Vorbereitungszeit ein Cardio-Training zu Hause absolvieren – das Herzstück des Bikes ist die schwere Schwungscheibe

Im Vergleich zu Fitnessrädern, oder auch Indoor-Bikes oder Ergometern punktet das Spinning-Rad bei mir mit seiner schweren Schwungscheibe. Die Sitzposition auf dem Bike ist dabei durchaus sportlich.

Die Schwungscheibe sorgt dafür, dass das Workout auf dem Rad zu einer richtigen Power-Einheit werden kann. Aber ich kann es, je nach Trainingsstrategie, auch ruhiger angehen.

Aus meiner Sicht können herkömmliche Fitness- oder Indoor-Räder mit der Intensität und dem »Fahrgefühl« eines Spinning-Rads nicht mithalten.

Die Intensität, also den Widerstand beim Treten, kannst Du beim Spinning-Rad je nach Gerät über einen Drehknopf oder Tasten regeln. Mit verschiedenen Apps oder in Communities kannst Du Dir online einzelne Trainings aussuchen und unabhängig von der Tageszeit oder dem Wetter »drauflosradeln«.

Ein individuelles und abwechslungsreiches Training, dass mir bei aller Härte nicht nur den Schweiß auf die Stirn bringt, sondern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zeichnet. Ein top Herz-Kreislauf-Training, das zudem die Beinmuskulatur so richtig »zum kochen bringt«.


Langsam beginnen, nach und nach steigern
Wie bei allen Trainingsgeräten solltest Du der Nutzungsdauer und der Intensität eine erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Gerade beim Einstieg in die neue Saison und der ersten Nutzung eines neuen Geräts. Und auch die Pausentage zwischen den Einheiten sind wichtig!

Übrigens: im Anschluss an jeder Trainingseinheit, egal ob draußen oder drinnen, mache ich spezielle Übungen zur Regeneration.

Mehr Tipps zum Thema Regeneration
Mehr Tipps zum Thema Regeneration nach dem Sport findest Du übrigens in einem eigenen Blogbeitrag in dem ich speziell auf die Themen Flüssigkeit, Mineralstoffe und auch auf meine Übungen mit der Faszienrolle eingehe.

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