Drei Tage. Drei Skigebiete. Und ein Basislager, das überraschend vielseitig ist. Bereits vor einem Jahr habe ich das Pistenhopping rund um Imst unter die Lupe genommen. Jetzt zeigt die Outdoorregion Imst mit einer offiziellen Pauschale „Ski Hoch 3“, wie entspannt und abwechslungsreich Skifahren im Tiroler Oberland sein kann. Und auch diese Pauschale haben wir natürlich getestet!

Drei Skigebiete, drei unterschiedliche Erlebnisse
Statt täglich dieselben Pisten zu fahren, geht es auf kleine Skisafari: von Hochoetz über Hoch-Imst bis zum Hochzeiger. Jedes Gebiet mit eigenem Charakter, aber alle perfekt kombinierbar.
Wir waren drei Tage unterwegs, hatten dabei wunderschön-sonniges Winterwetter, bestens präparierte Pisten und genau die Mischung aus Genuss, Sport und Panorama, die einen entspannten Skiurlaub für uns ausmacht.

Transparenzhinweis: Zu dieser Reise wurden wir von der Outdoorregion Imst eingeladen.
Skigebiet Hochoetz – sonnig, übersichtlich, entspannt

Hochoetz ist oft der perfekte Einstieg in die Skitage rund um Imst. Sonnige Hänge, breite Pisten und ein überschaubares Gebiet sorgen für stressfreies Skifahren. Familien fühlen sich hier sofort wohl, dank der leichten Übungslifte und flachen Hänge an der Bergstation. Aber auch als Genußskifahrer bist Du hier richtig. Wir waren an einem Samstag in den Faschingsferien hier. Das heisst, dass verschiedene Bundesländern von Österreich und Deutschland Ferien hatten. Und dennoch gab es leere Pisten. Breit und bestens geeignet für entspannte Schwünge.
Die Höhenlage sorgt für gute Schneeverhältnisse, und die Ausblicke ins Ötztal sind ein Bonus, der bei einem Kaiserschmarrn auf einer der Sonnenterrassen der verschiedenen Hütten besonders gut schmeckt.
Skigebiet Hoch-Imst – klein, fein und überraschend abwechslungsreich
Hoch-Imst ist das kleinste der drei Skigebiete – und genau das macht seinen Reiz aus. Keine langen Wege, kein Gedränge, dafür Panorama-Skifahren direkt oberhalb der Stadt.


Und keine Sorge. Klein heisst nicht anspruchslos. Die Pisten sind sportlicher, als man zunächst erwartet, und eignen sich hervorragend für einen halben Skitag oder als entspannter Abschluss.
Wir haben Hoch-Imst bewusst am zweiten Tag in unseren Aufenthalt eingebaut. So konnten wir am Nachmittag an der berühmten Buabefåsnåcht teilnehmen. Diese Flexibilität ist nur einer der vielen Vorteile beim Ski Hoch 3.
Besonders angenehm: die Nähe zur Unterkunft und die unkomplizierte Erreichbarkeit.
Auch eine tolle Möglichkeit für eine rasante Talfahrt. Am besten nach einem entspannten Kaffee in der U-Alm (auch direkt neben der Mittelstation)
Skigebiet Hochzeiger – sportlich, aussichtsreich, familienfreundlich
Der Hochzeiger bildet das sportliche Herzstück der Ski-Hoch-3-Kombination. Breite Carvingpisten, steilere Abschnitte wie die Benni-Raich-Piste oder der Zirbenfall und wunderschöne Varianten. Hier kommst Du als ambitionierter Skifahrer ebenso auf Deine Kosten wie mit Deinen Kids. Das Skigebiet am Hochzeiger habe ich in einem eigenen Pistencheck bereist im Detail vorgestellt. Und wir waren weder zum ersten, noch zum letzten Mal hier.


Was mir immer wieder besonders positiv auffällt: die Übersichtlichkeit des Gebiets. Von vielen Punkten aus hat man das gesamte Skigebiet im Blick, was gerade mit Kindern ein echtes Plus ist. Dazu kommt ein Panorama, das bis zum Pitztaler Gletscher reicht.
Mein Insider-Tipp Während der Zirbenfall mit bis zu 80% Gefälle und herrlichem Blick in Richtung Imst aufwarten kann, geht es auf meiner persönlichen Lieblingspiste definitiv entspannter zu.Die Zollbergabfahrt ist deutlich flacher und „nur“ als rote Piste klassifiziert. Aber die Tatsache, dass Dich parallel zur Piste lediglich ein Schlepplift nach oben bringt führt dazu, dass sie bis in den Nachmittag hinein eher wenig befahren wird.[/su_box]
Warum Ski Hoch 3 so gut funktioniert
Das Besondere an Ski Hoch 3 ist nicht die Größe der einzelnen Skigebiete, sondern ihre Kombination. Drei unterschiedliche Charaktere, die sich perfekt ergänzen. Keine langen Fahrzeiten, kein organisatorischer Aufwand.

Im Rahmen der Pauschale sind enthalten:
- je einen Tagesskipass für Hochoetz, Hoch-Imst und Hochzeiger
- Unterkunft in Imst und Umgebung, wahlweise mit oder ohne Verpflegung
Alle drei Skigebiete sind problemlos mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Der Bus ist mit der Imster Gästekarte kostenfrei. Ein echter Pluspunkt, gerade im Winter und wenn man die ein oder andere Einkehr zum Abschluss eines Skitages plant. Dazu: kein Parkplatzstress, kein Umziehen im Auto, sondern einfach entspannt von der Unterkunft direkt ins Skigebiet.

Das 3-Sterne-Haus ist bestens mit dem Auto oder auch mit dem Zug zu erreichen. Die Bahnstation „Pitztal Bahnhof“ liegt nur ein paar Minuten entfernt. Der Skibus startet etwa 80 Meter neben dem Hotelausgang.
Und am Abend wartet auf Dich eine feine Sauna, auf Deine Skier und Deine Skischuhe ein Skikeller mit Skischuhtrockner und auf Deinen Magen ein leckeres Abendmenü mit Suppe, Salat, Hauptgang zur Wahl und Dessert. Aber natürlich gibt es auch die Möglichkeit á-la-carte zu essen.
Bevor es am nächsten Tag ins nächste Skigebiet geht, wartet ein großes Frühstücksbuffet auf Dich.
Perfektes Basislager für Pistenhopping
Imst liegt verkehrstechnisch ideal. Wer möchte, bleibt bei Ski Hoch 3. Wer noch mehr Abwechslung sucht, hat zahlreiche Optionen in unmittelbarer Umgebung.
Skigebiete wie Ski Arlberg oder der Pitztaler Gletscher sind schnell erreichbar und machen Imst zu einem perfekten Ausgangspunkt für echtes Pistenhopping.
Genau diese Lage macht den Ort so spannend: zentral, flexibel, vielfältig – und dabei deutlich entspannter und günstiger als viele große Ski-Hotspots.
Unser Fazit zu Ski Hoch 3
Ski Hoch 3 ist aus unserer Sicht ein durchdachtes Konzept und kein reiner Marketing-Gag.

Drei Skigebiete, die Spaß machen. Überschaubar, familienfreundlich, abwechslungsreich. Dazu kurze Wege, gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das überzeugt.
Wer nicht jeden Tag dasselbe fahren möchte, sondern Abwechslung schätzt, findet rund um Imst perfekte Bedingungen. Und wer doch Lust auf größere Namen bekommt, nutzt Imst einfach als Basislager für den Arlberg und Co.
Link-Tipps & Anreise
Von Osten aus Richtung Innsbruck und von Westen aus Richtung Bregenz nimmst Du die A12 (mautpflichtig) bis zur Abfahrt Imst-Pitztal.
Der ÖPNV, Dein Gastgeber im Hotel, oder der Bahnhofshuttle Tirol sorgen für den richtigen Anschluss bis an die Rezeption.

