Zuletzt aktualisiert am 19. März 2024
Nordwestlich des Hochvogels, im Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen, befindet sich die Alpenvereinshütte »Prinz-Luitpold-Haus« auf 1846 m Höhe.
Die DAV-Schutzhütte wurde im Jahr 1880 auf dem Grund von Prinz Luitpold von Bayern gebaut und auch nach dem späteren Prinzregenten von Bayern benannt. Somit ist das Prinz-Luitpold-Haus die älteste Schutzhütte in den Allgäuer Alpen.
Es ist zudem die erste Bio-Hütte des Deutschen Alpenverein und gehört zur Sektion Allgäu-Immenstadt. Sie ist von Pfingsten bis Anfang Oktober bewirtschaftet.
Es gibt auch einen Winterraum. Der ist im großen Spitzdachhaus östlich des Haupthauses untergebracht. Er offen und frei zugänglich, hat einen Holzherd und Geschirr. Wasser gibt es während der Schließzeiten der Hütte über den Zulauf des nahegelegenen Sees oder über das Schmelzen von Schnee.
Zustieg zum Prinz-Luitpold-Haus
Die Alpenvereinshütte ist über das Giebelhaus und das daran folgende Bärgundele erreichbar. Das ist der direkte, „normale“ Zustieg. Alternativ zum Bärgündele kannst Du auch über die Pointhütte und das sogenannte Gries zum Prinz-Luitpold-Haus aufsteigen.
Bergtouren rund um die Alpenvereinshütte
Das Prinz-Luitpold-Haus Ausgangsort und Etappenort für zahlreiche Gipfel- und Höhentouren, wie die 6-Tages-Tour über den Grenzgänger.
An erster Stelle steht jedoch die Begehung des Hochvogels, dem »König der Allgäuer Alpen«. Aber auch der Wiedemerkopf, direkt über dem Schutzhaus, ist ein lohnendes, wenngleich auch anspruchsvolles Gipfelziel.
Freunde des Fells locken die Klettertouren an den Fuchskarspitzen und zahlreiche nahe Klettergärten.
Viele nutzen die Alpenvereinshütte als Ausgangspunkt für die Begehung des Jubiläumsweg. Geht man in Richtung Süden, erreicht man von hier aus aber auch die Kemptner Hütte bei Oberstdorf. Das Edmund-Probst-Haus ist über das Laufbacher Eck erreichbar.