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Die Seilbrücke im Kletterpark Pitztal

Kletterpark Pitztal – 4 Klettersteige im Pitztal bieten pure Vielfalt

Der Kletterpark befindet sich im Zustieg zur Braunschweiger Hütte am E5 im Pitztal. Die dortigen vier verschiedene Klettersteige bieten jede Menge Klettersteig-Spaß in verschiedenen Schwierigkeitsgraden!

Das findest Du in diesem Beitrag

  1. Allgemeine Infos zum Kletterpark
  2. Der Erlebnissteig
  3. Der Murmeltiersteig
  4. Der Gamssteig
  5. Der Steinbocksteig
  6. Anreise, Parken, Einkehren & Übernachten
  7. Karte & Topos zum Kletterpark Pitztal

Über die Klettersteige im Pitztal

Landschaftlich präsentiert sich das Pitztal mit einer außergewöhnlichen Bergwelt. Beispielsweise mit dem höchste Gipfel Tirols, der Wildspitze. Steil aufragende Wände. Wunderschönen Wegen die zu herrlichen Berghütten führen. Und zu den zahlreiche Gletscher. Wenngleich diese mehr und mehr dem Klimawandel weichen.

Grandiose Aussicht auf die Pitztaler Bergwelt
Grandiose Aussicht auf die Pitztaler Bergwelt

Die talnahen Klettersteige im Pitztal liegen ganz hinten im Talschluss. Der Zustieg erfolgt in gerade einmal 45 Minuten über den Europäische Fernwanderweg E5, der hier hinauf zur Braunschweiger Hütte führt.

Die Schwierigkeit der Klettersteige liegt in den Bereichen A bis D. Somit ist für Anfänger und Fortgeschrittene was dabei. Verschiedene Topos weisen die Steige allerdings teils unterschiedlich aus. Während auf Bergsteigen.com beispielsweise der Gamssteig nahezu durchgängig mit D bewertet wird, liegt er auf Climbers Paradise Tirol etwa eine halbe, bis eine ganze Stufe niedriger. Beim Murmeltiersteig ist das genau anders herum. Während Climbers Paradise hier ein durchgängiges C ausweist, liegt die Bewertung auf Bergsteigen.com eher bei B/C, teils sogar A und B.

Unter dem Strich sind solche Topos natürlich auch immer nur ein Anhaltspunkt, der letztlich auch einer subjektiven Einschätzung entspringt. Beide Topos findest Du am Ende der Seite verlinkt.

Die Klettersteige im Kletterpark Pitztal

Im Folgenden findest Du eine kurze Beschreibung der verschiedenen Steige in aufsteigender Schwierigkeit. Um zu den jeweiligen Einstiegen zu gelangen folgt man zunächst dem breiten Schotterweg zur Gletscherstube. Kurz nach der Materialbahn der Braunschweiger Hütte geht es entweder links auf dem E5 in Richtung Steinbocksteig und Murmeltiersteig, oder man hält sich auf der Fahrstrasse rechts und gelangt so zu den beiden anderen Einstiegstellen.

Der Erlebnissteig mit Seilbrücke

Der einfachste Steig im Quartett bewegt sich im Schwierigkeits-Bereich A und B. Dabei stehen zwei Einstieg zur Wahl. der erste Einstieg, über den Fahrweg rechts vom Wasserfall erreichbar, führt über ein breites Band nach oben. Es folgt ein kurzes Gehgelände. Hier kommt der zweite Weg entgegen. Dieser hat seinen Einstieg auf der linken Seite des Wasserfalls, am Zustiegsweg zur Braunschweiger Hütte (E5). dieser steigt ebenso moderat aber etwas felsiger in einem Quergang zum Wasserfall an.

Beide Wegabschnitte sind über eine mehr oder weniger wackelige Seilbrücke verbunden. Diese stellt die Schlüsselstelle (B/C) dar. Man muss die Seilbrücke aber nicht zwingend passieren. Der erst genannte Weg führt in leichter Kletterei (bis A/B) über gestuftes Gelände hinauf zum Grabköpfl. Bei Variante 2 kann man auch vor der Seilbrücke nach oben aus dem Steig aussteigen und gelang somit wieder auf den Normalweg zur Braunschweiger Hütte.


Verbindung zwischen den Klettersteigen
Wir haben diesen Ausstieg für den Einstieg genutzt und sind nach dem Murmeltiersteig zunächst zur und über die Seilbrücke gegangen. Anschließend sind wir der Aufstiegsrampe (das breite Band) nach unten gefolgt und so zu unserem dritten Steig, dem Gamssteig gelangt.

Der Murmeltiersteig

Der Einstieg zum Murmeltiersteig ist identisch zur zweiten Variante des Erlebnisteig. Eine Tafel weist rechts zum Erlebnissteig, links geht es zum Murmeltier- und Steinbocksteig. Direkt bei den Schildern verlässt man den Aufstiegsweg zur Hütte leicht abfallend nach unten.

Der Murmeltiersteig war für uns genau die richtige Wahl um uns an diesem recht kühlen Herbstmorgen aufzuwärmen. Es geht gleich einmal senkrecht und plattig nach oben. Bereits die ersten Meter zeigen was der gesamte Klettersteig Tag bringen wird: festen, geschliffenen Fels bei dem man sehr gut auf Reibung steigen kann.

Die insgesamt 180 Höhenmeter kann man in zwei Abschnitte unterteilen. Dem ersten steilen Aufstiegsmetern folgt eine flache, in Teilen abfallende und deutlich einfachere Querung. Anschließend geht es wieder steil am Fels nach oben zum höchsten Punkt.

Kurz vor der flachen Stelle befindet sich rechter Hand das Steigbuch mit einem kleinen Aussichtspunkt und eine Verbindung zum Steinbocksteig.

Der Gamssteig

Der dritte Steig auf unserer Klettersteigrunde. Nach dem Abstieg über den Erlebnissteig haben wir die untersten Meter ausgelassen. Um diese zu klettern steigt man am Besten über den Fahrweg direkt zum Einstieg.

Auch dieser Steig wartet wieder mit super-kompaktem Fels und sehr viel Reibung auf. Allerdings kann man, im Vergleich zum Murmeltiersteig, mehr mit Griffen am Fels arbeiten. Immer wieder finden sich gute Tritte und Griffe. Vereinzelt auch Eisenklammern, wenngleich die im gesamten Klettersteig-Gebiet sehr spärlich verbaut sind.

Blick vom Gamssteig nach unten
Blick vom Gamssteig nach unten

Der Gamssteig führt nahezu in der direkten Linie nach oben. Wie bereits beschrieben, liegt die Schwierigkeit im oberen C bis D Bereich. Je nach Topo. Aber der steile Aufstieg bietet immer wieder die Möglichkeit zu rasten, die Arme auszuschütteln, und die Aussicht zu genießen. Zudem sind die Sicherungen sehr intelligent angebracht, so dass man immer wieder rechtzeitig und ohne viel Kraftaufwand umhängen kann.

Gegen Ende läuft der Steig geradezu gemütlich aus und trifft kurz vor dem Ausstieg auf den von rechts kommenden Erlebnissteig.

Der Steinbocksteig

Dieser Steig teilt sich mit dem Murmeltiersteig die ersten Meter, bevor er rechts ab in einer direkten Linie den Berg hinauf führt. Im Unterschied zum Gamssteig ist er mit 180 Höhenmetern um 50 Meter länger, weist aber nicht durchgängig denselben hohen Schwierigkeitsgrad auf. Die D und teilweise D/E Stellen werden immer wieder durch leichtere Passagen unterbrochen.

Schlüsselstelle ist sicherlich die überhängende D/E Stelle im Beginn des zweiten Abschnitts. Den Steig könnte man aber auch vorher über das Steigbuch verlassen und den Aufstieg über den Murmeltiersteig fortsetzen.


Infos & Service

Anreise & Parken
Von Imst kommend auf der Landesstraße ins Pitztal via Jerzens, Wenns und St. Leonhard im Pitztal bis kurz hinter Plangeroß, wo die Straße endet. Am Ende der Fahrstrasse ins Pitztal, kurz nach der Bushaltestelle (Wendestelle) befindet sich ein Wanderparkplatz im Zustieg zur bewirtschafteten Gletscherstube.

Einkehrmöglichkeit
In der Gletscherstube, auf halbem Weg zwischen Parkplatz und Klettersteigen, gibt‘s Brotzeit, Suppen oder leckeren Kuchen.


Übernachten

Am Parkplatz des Gletschexpresss, wenige Gehminuten vom beschriebenen Parkplatz entfernt, kann man in einem ausgewiesenen Bereich für 15€/Nacht* zzgl. Ortstaxe mit dem Camper stehen bleiben. Die Sanitärräume der Bergbahn sind auch über Nacht geöffnet. Außerdem stehen Mülltonnen & Fäkalienentleerung zur Verfügung. Details zur Bezahlung und weitere Infos gibt es auf Pitztal.com

Neben den  zahlreichen Hotels im Tal kann man auch in der Gletscherstube übernachten.

*Stand Oktober 2021

Karte und Topo zu und über die Klettersteige im Pitztal

Während unseres Besuchs im Kletterpark haben wir drei der vier Klettersteige gemacht, bevor wir im Anschluss eine gemütliche Einkehr in der Gletscherstube hatten.

Wir haben zunächst den Murmeltiersteig, im Anschluss einen Teil des Erlebnissteigs, in Verbindung mit der Seilbrücke, und zu guter Letzt den Gamssteig erklommen. Den Steinbocksteig haben wir uns für unseren nächsten Besuch aufgespart.

Daher findest Du in der Karte die Steige in der genannten Reihenfolge mit zwischenzeitlichem Abstieg über den E5.

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Sportler, Blogger, Content Creator & Autor

Ich bin Björn und seit meiner frühesten Kindheit aus Leidenschaft in den Bergen unterwegs. Mit dem Mountainbike, meinen Bergschuhen oder meinem Klettersteig-Set bin ich ständig auf der Suche nach neuen Touren und Erlebnissen. Dabei darf der Genuss nicht zu kurz kommen. Ich halte mich gerne beim Trailrunning fit und bin außerhalb der klassischen Bergsaison auch gerne mit den Tourenskiern unterwegs. Auf meinem Alpin-Blog schreibe ich über meine Touren, gebe Tipps zur Tourenplanung und dem Drumherum. Mein Motto: "Life begins when you step outside!"

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